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Schwimmen : Sechster Sieg bei sechster Auflage

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Schwimmer des SC Delphin Wittenberge gewinnen erneut den Sparkassencup in der Prignitzer Badewelt

Das Team vom SC Delphin hat auch die sechste Auflage des Wittenberger Sparkassen Schwimm Cups in der Prignitzer Badewelt für sich entschieden. Mit 2108 Punkten verwies der einheimische Schwimmverein die Teams vom SSV Ostring Berlin (1841), DLR KV Oder-Spree (696), MTV Dannenberg (647), Fürstenwalder Schwimmverein (207), Wasserfreunde Brandenburg (100) und ASC Brandenburg (65) auf die weiteren Plätze. Den Grundstein für den Erfolg legten die Wittenberger mit sieben von 15 möglichen Mehrkampfsiegen.

81 Schwimmer der Altersklassen D bis hin zu den Master bewiesen ihre Vielseitigkeit auf den fünf Wettkampfstrecken des Mehrkampfes in der Prignitzer Badewelt. „Mit der Beteiligung sind wir sehr zufrieden“, meinte Masterschwimmer Mike Laskewitz. „Schön, dass auch die Dannenberger den Weg zu uns gefunden haben.“

Das Becken der Badewelt erwies sich auch diesmal als Rekordschmiede. Reihenweise verbesserten die Schwimmer ihre persönlichen Bestzeiten auf der 25 Meter-Bahn. Gleich zwei SCDW-Vereinsrekorde stellte Laura Teidge (Jg. 1997) auf. Die 100m Lagen beendete sie in 1:20,08 Minuten und über 50m Schmetterling schlug die Gymnasiastin nach 33,05 s an. Auch Kati Schmolke (Jg. 1967) erzielte über 50m Rücken in 35,75 s eine neue Vereinsbestmarke.

Gleich fünf neue persönliche Bestleistungen stellte das Wittenberger Nachwuchstalent Lea Paschen, die auch den Mehrkampf der Altersklasse D weiblich gewann, auf. Seit fast drei Jahren ist die neunjährige Blondine Mitglied beim SCDW. „Ich wollte Sport machen und mich beim Schwimmen ausprobieren“, erklärt Lea, die vier mal wöchentlich trainiert und Freistil und Delphin als ihre Lieblingsdisziplinen nennt.

„Lea ist schon ein Talent, das es zu fördern gilt. Sie ist sehr fleißig im Training und schon ein Vorbild für die anderen gleichaltrigen Mädchen“, sagt Mike Laskewitz über die Viertklässlerin mit dem Einser-Durchschnitt. Extremen Ehrgeiz bescheinigt auch Mutter Cindy, die wie am vergangenen Sonnabend gelegentlich bei den Wittenbergern als Kampfrichterin aushilft, ihrer Tochter. „Lea ärgert sich schon, wenn sie nur Zweite wird. Da ist es ihr egal, ob die Gegner manchmal viel älter sind.“ Cindy Paschen hat das Talent ihrer Tochter schon früh erkannt. „Lea hat das Seepferdchen mit vier Jahren abgelegt. Beim Schwimmen im Urlaub habe ich gemerkt, was sie für einen Zug im Wasser entwickelt. Ich habe dann mit Knut Tonagel darüber gesprochen und der meinte, dass ich sie mal vorbei schicken soll. Seitdem ist sie dabei.“

Beim Sparkassen Schwimm Cup 2014 zeigten aber auch Hanna Hesse (2000) über 50m Rücken (35,84s) und Moritz Wulsten (1995) über 50m Brust (35,16s) tolle Leistungen. Hannes Reinhardt (2000) blieb über 50m Freistil erstmals unter der magischen 30 Sekunden-Marke (29,65s) und Vincent Luca Heider (2002) schwamm über 100m Lagen 1:24,13 Minuten. Fünf neue Bestmarken erzielten auch Sportschüler Luc Nadolny (2001), Laura Teidge, Mathis Gleiniger (2004) und William John Moltrecht (1999).

Beachtlich waren auch die Leistungen der Wittenberger Mastersschwimmer Birgit Dierke, Sarah Blumenthal, Mike Laskewitz, Bernd Wolf und Torsten Meyer, die mit wesentlich weniger Training die fünf zu absolvierenden Strecken mit Bravour beendeten. Mit dem Gewinn des Wanderpokals trösteten sich die Wittenberger auch über die Niederlage gegen den SSV Ostring im abschließenden Staffelrennen über 8x50m Lagen mixed hinweg.

Ergebnisse gibt es unter: www.schwimmen-wittenberge.de




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erstellt am 02.Apr.2014 | 07:27 Uhr

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