Prominenter Gast am Friedensteich : Schmettern mit Erstliga-Spielerin

Am Aufschlag mit einer Bundesligaspielerin: Naralie Wilczek (l.) übt mit Teilnehmern des Beachvolleyballcamps.
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Am Aufschlag mit einer Bundesligaspielerin: Naralie Wilczek (l.) übt mit Teilnehmern des Beachvolleyballcamps.

Natalie Wilczek vom SC Potsdam als Übungsleiterin im Beachvolleyballcamp

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24. Juli 2020, 21:00 Uhr

Auf den Feldern der Beachvolleyball-Anlage am Friedensteich herrscht Hochbetrieb. Mädchen und Jungen von zwölf bis 17 Jahren pritschen, baggern, schmettern oder üben Aufschläge. Mittendrin eine junge, groß gewachsene Frau. Sie spielt mit, beobachtet aber auch die anderen und gibt Ratschläge. Natalie Wilczek vom Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam ist Betreuerin und Übungsleiterin beim Beachvolleyballcamp, eines der Ferienangebote, die der Freizeit Park Wittenberge mit Unterstützung der Sportjugend im Landessportbund Brandenburg veranstaltet.

„Ich war noch nie in einem Beachcamp. Das ist toll, so etwas mal zu erfahren“, erzählt Natalie Wilczek. Die 20-Jährige trainierte in der Sommerpause in Potsdam: „Mein Programm bestand gerade aus Krafttraining. Da hat mich mein Manager angerufen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei so einem Camp mal mitzumachen.“ Hatte sie. Und so kümmert sich Natalie Wilczek seit Sonntag bis zum heutigen Samstag um 34 Camp-Teilnehmer, die sogar aus der Nähe von Frankfurt am Main in die Prignitz gekommen sind. Zusammen mit Robert Kardatzki, der eigentlich Kampfsporttrainer ist, und mit Nico Tennigkeit von der LSB-Sportjugend.

Bei den beiden täglichen Trainingseinheiten im Beachvolleyball richten sich viele Blicke auf die prominente Übungsleiterin. Die scheint in ihre Rolle gut reingewachsen zu sein. „Es ist auch mein erstes Camp, in dem ich andere anleite. Wir machen etwas Krafttraining, Technik und spielen viel. Alles, was sie so wollen. So ein oder zwei Sätze spiele ich auch mal mit“, sagt Natalie Wilczek, die 2014 aus der Uckermark an die Sportschule nach Potsdam wechselte.

Es macht ihr Spaß. „Es ist eine große Altersspanne. Und es schon ein Unterschied zwischen Volleyball in der Halle und Beachvolleyball. Wenn es geregnet hätte, wären wir in die Halle gegangen“, berichtet die im Potsdamer Bundesligateam als Mittelblockerin eingesetzte Wilczek von ihrem vergeblichen Wunsch, sich mal auf dem von ihr bevorzugten Terrain zu bewegen. So ein Camp bringt ab und zu auch nicht ganz so schöne Momente hervor. „Wir hatten eine Abreise. Ein Mädchen mit zu starkem Heimweh“, sagt Natalie.

Dabei ist Abwechslung garantiert. Neben rund vier Stunden Beachvolleyball am Tag und einem Nachtturnier als Höhepunkt gibt es jede Menge Freizeit am Friedensteich, einen Disco-Bowlingabend, eine Motorbootfahrt auf der Elbe oder ein Besuch des Kletterturms. Wer daran oder an einem der anderen Freizeitangebote wie Tauch-, Schwimm- und Handballcamp sowie einem Ferienlager Interesse gefunden hat, „der kann sich gern noch melden. In allen Freizeiten sind noch Plätze frei“, erklärt Christian Maasch von der Freizeit Park GmbH.

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