Handball : Schiff segelt noch unruhig

Neuzugang Irek Kaczmarczyk (M.) erzielte bei seinem ersten Auftritt für den PHC Wittenberge in der OSZ-Halle gegen Lübbenau drei Tore.
Neuzugang Irek Kaczmarczyk (M.) erzielte bei seinem ersten Auftritt für den PHC Wittenberge in der OSZ-Halle gegen Lübbenau drei Tore.

PHC-Besatzung fehlt noch der letzte Schliff / Testspielniederlage mit 23:33 (10:15) gegen TSG Lübbenau

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10. August 2015, 07:30 Uhr

Die Handballer des PHC Wittenberge unterlagen im einem Testspiel in der OSZ-Halle gegen den Oberligisten TSG Lübbenau mit 23:33 (10:15). Fast genau vor einem Jahr (15. August 2014) konnten die Prignitzer an selber Stelle die Gäste noch mit 33:30 (20:16) bezwingen. Auch damals weilte die TSG in der Sportschule Osterburg zu einem Trainingslager.

Es ist noch Sand im Getriebe. Oder um es im Kontext mit dem Flaggschiff des Prignitzer Handballs auszudrücken: Das Schiff segelt noch unruhig. So könnte das Fazit nach dieser Begegnung kurz und knapp lauten.

PHC-Trainer Marcin Feliks nutzte auch dieses Spiel, um auf bestimmten Positionen Alternativen zu finden. Da mit David Krabbe, Bastian Prieß, Tobias Jüchert und Martin Giske vier wichtige Spieler fehlten, wurden Hannes Fieseler, Markus Walter und Ngoc Anh Nguyen, wie schon gegen Seehausen, ins Team geholt.

Gegen die körperlich überlegenden Spreewälder tat sich der PHC besonders im Angriff sehr schwer. Die meisten Gegentore hingegen kassierten die Prignitzer durch einfache Konter. Zwei Fakten, die dem Wittenberger Trainer nicht entgangen sein dürften.

In der absolut fair geführten Begegnung sind die sympathischen Gäste dem PHC in der Saisonvorbereitung bereits einige Schritte voraus. Um aus dem sehr breiten Kader, mit vielen Talenten, Neuzugängen und gestandenen Spielern, eine schlagkräftige Mannschaft zu kreieren, bleiben dem Trainer noch knapp vier Wochen Zeit. Das ist sicher keine einfache Aufgabe und wird Marcin Feliks noch so manche schlaflose Nacht bereiten.

Bereits am kommenden Samstag folgt der nächste Test. Dann ist die HSG Osterburg mit Patrick Knust in der Wittenberger PHC-Arena zu Gast.  


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