Ringen : Schaufenster der Talente

Nicht nur Fabrice Krüger (blaues Trikot) zeigte im siegreichen Kampf gegen den Luckenwalder Bekhan Tulajew großen Einsatz, sondern auch Mattenrichter Tino Gerloff und die ESV-Trainer Peter Speck (M.) und Lutz Böhm.
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Nicht nur Fabrice Krüger (blaues Trikot) zeigte im siegreichen Kampf gegen den Luckenwalder Bekhan Tulajew großen Einsatz, sondern auch Mattenrichter Tino Gerloff und die ESV-Trainer Peter Speck (M.) und Lutz Böhm.

Gutes sportliches Niveau und prima Stimmung beim 18. Sparkassenpokal der Wittenberger Ringer

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28. Mai 2018, 07:33 Uhr

Mit der abschließenden Siegerehrung war der 18. Sparkassenpokal der Stadt Wittenberge in der OSZ-Halle am Samstag erst nach gut sieben Stunden Geschichte. Zuvor boten die insgesamt 196 jungen Ringerinnen und Ringer aus 20 Vereinen Berlins, Sachsen-Anhalts, Mecklenburg-Vorpommerns, Schleswig-Holsteins und Brandenburgs in vier Altersklassen und 300 Ringkämpfen Sport vom Feinsten. Aber das war ja zu erwarten, denn nicht umsonst zählt die auch diesmal hervorragend organisierte Veranstaltung mittlerweile zu den Kaderturnieren des Landes Brandenburg. Manchmal begleitete ohrenbetäubender Lärm die ehrgeizigen Kämpfer bei ihren Duellen. Aber auch die nicht minder engagierten Trainer, Vereinskollegen oder Familienangehörigen gaben dem Turnier eine besondere Note.

„Die Teilnehmerzahlen um die 200 sind seit Jahren stabil. Man braucht da aber auch ein eingespieltes Team, um das ganze Drumherum zu bewältigen“, weiß auch Trainer Lutz Böhm, der bei der Veranstaltung für sein mehr als 30-jährige Engagement im Verein die Ehrennadel des ESV Wittenberge in Gold erhielt, und bedankte sich bei den vielen Helfern. Den Wanderpokal für den erfolgreichsten Verein holte sich der RC Germania Potsdam mit 103 Punkten vor dem RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder (82) und dem 1. Luckenwalder SC (64). Aber auch die Gastgeber boten vor heimischer Kulisse eine gute Mannschaftsleistung, holten sich mit 47 Punkten noch Rang sechs in der Pokalwertung.

Zufrieden mit den sportlichen Darbietungen zeigte sich auch ESV-Abteilungsleiter Artur Scherf: „Für uns war der sechste Platz in der Mannschaftswertung etwas überraschend, da einige unserer in en letzten Jahren erfolgreichen Kämpfer diesmal ja nicht dabei waren.“

Zudem gingen drei Turniersiege durch Michelle Brendike, Fabrice Krüger und Nima Zamani auf das Konto der Elbestädter. Dazu gab es eine Silber- und zwei Bronzemedaillen. Auch in den Sonderwertungen hielten die Wittenberger Ringer gut mit. Michelle Brendike erhielt die Auszeichnung für die „Beste Kämpferin“ in der weiblichen Jugend bis 36 kg und Fabrice Krüger (34 kg) holte sich den Titel als „Bester Kämpfer“ in der C-Jugend. Lea Sophie Walter (Schüler weiblich/25 kg) wurde nach ihrem zweiten Platz zum „Besten ESVer“ geehrt.

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