Lobeshymne von der Olympiasiegerin : Samuel Wolter knackt die 60 Meter

Samuel Wolter beim Wurf in Jena.
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Samuel Wolter beim Wurf in Jena.

Perleberger Speerwerfer siegt mit 62,35 m in Jena

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13. Juli 2020, 22:00 Uhr

Speerwurf-Talent Samuel Wolter sorgte mal wieder für einen sportlichen Höhepunkt. Bei einem kleinen Sportfest in Thüringen knackte der Athlet des SSV Einheit Perleberg erstmals die 60 Meter-Marke und erzielte mit 62,35 m eine neue persönliche Bestleistung.

Das JenJavelin, ein seit einigen Jahren sehr traditionelles und immer gut besetztes Speerwurf–Festival um Organisator und Olympiasieger Thomas Röhler in Jena, sollte in diesem Jahr einer der Höhepunkte der Perleberger Speerwerfer werden. Aber die Corona-Pandemie machte einen Strich durch diese Rechnung. Und so bedurfte es eines großen Zufalls: Während des Wettkampfes vor zwei Wochen in Mittweida erfuhren die Prignitzer Werfer Samuel Wolter, Wilhelm Paproth und ihr Trainer Toralf Jastram von Olympiasiegerin und Weltrekordlerin Petra Felke von einem kleinen, aber feinen Sportfest mit dem Namen JenJavelin Back on Track. Auf Wunsch der Prignitzer wurde dann sogar das Speerwerfen der Altersklasse MJU 16 ins Programm aufgenommen und damit Samuel Wolter der Start ermöglicht.

Hoch motiviert reiste die Prignitzer Delegation nach Jena. Das Teilnehmerfeld war auf Grund der Corona-Situation auf sechs Teilnehmer je Altersklasse begrenzt worden, was jedoch der Qualität des Wettkampfes nicht im Wege stand. Für Samuel Wolter begann es mit einem Paukenschlag, denn bereits der erste Versuch landete mit 60,22m erstmals jenseits der 60 Meter-Marke, eine für diese Altersklasse unglaubliche Leistung. Im zweiten Versuch ließ er einen guten 59 Meter-Wurf folgen, ehe der Athlet der LG Prignitz im dritten Versuch die neue persönliche Bestleistung von 62,35m erzielte. Die weiteren Versuche brachten dann keine weitere Leistungssteigerung, aber er gewann den Wettbewerb mit sehr deutlichem Vorsrung.

Auch für Wilhelm Paproth war die Teilnahme an diesem Wettbewerb eine ganz besondere Herausforderung, schließlich galt es die Norm für die Deutschen Meisterschaften nochmals anzugreifen. Die Konkurrenz mit unter anderem Tom Meier, immerhin der Deutsche Studentenmeister mit einer Bestleistung von über 73 Metern, konnte sich sehen lassen. Paproth versuchte alles, aber es sollte nicht sein. Seine Speere landeten in der Region um die 66 Meter. Der beste Versuch mit 66,33 m bedeutete Platz 2 hinter Tom Meier.

Im Anschluss nahmen die beiden Prignitzer Werfer den Dank und die Anerkennung von Petra Felke und Harro Schwuchow, Trainer von Olympiasieger Thomas Röhler, entgegen. Auf dem Rückweg von Jena erreichte Trainer Toralf Jastram noch einer Nachricht von Petra Felke: „Es war ein toller Wettkampf mit Euch und es wäre schön, wenn die Kontakte bleiben. Ihr seid immer aufs allerherzlichste hier in Jena willkommen, wir kommen auch gern mal zu Euch nach Perleberg. Ich habe Deinem Kleinen (Samuel Wolter/Anm. d. R.) die 63m so gewünscht, aber das kommt! Bomben Bestleistung, und der Große (Wilhelm Paproth) hat auch super viel drauf.“ Wenn solche Worte keine Motivation sind…

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