Fussball : Saisonstart verpatzt

Veritas-Angreifer Sina Dabirifard (r.) mit einer Flugeinlage nach einem Zweikampf mit dem Seddiner Cedric Nauman.
Veritas-Angreifer Sina Dabirifard (r.) mit einer Flugeinlage nach einem Zweikampf mit dem Seddiner Cedric Nauman.

Veritas Wittenberge/Breese verliert nach enttäuschender Leistung 1:2 (0:2) gegen den ESV Lok Seddin

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18. August 2019, 23:00 Uhr

Das hatten sich die Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese sicher ganz anders vorgestellt. An einem Tag, an dem eh schon so viel schief lief, boten sie eine schwache Leistung und verloren zum Saisonauftakt in der Landesklasse West vor 90 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion mit 1:2 (0:2) gegen den ESV Lok Seddin.

Die erste schlechte Nachricht gab es bereits vor dem Spiel. Veritas stand ohne Torhüter da. Dennis Ciechoradzki hatte sich am Knie verletzt und Fritz-Martin Eggert musste gegen Mittag wegen eines Notfalls in der Familie absagen. So ging Christian Münster zwischen die Pfosten. Die Partie begann dann denkbar unglücklich. „Da bekommst du ein frühes 0:1 obwohl die Situation zwei mal vorher hättest klären können“, sagte Veritas-Trainer Manuel Roeseler zum frühen Rückstand durch Kevin Tietz nach 90 Sekunden.

Das Unglück nahm seinen Lauf. Jonas Gehrke und Christoph Nitsche verletzten sich bei Zweikämpfen mit Seddiner Spielern. Nitsche musste nach acht Minuten vom Feld, Gehrke hielt noch bis kurz vor der Pause durch. Beim Wechsel stand es 0:2. Nach einem Standard hatte Malte Gräf (39.) die Führung der Lok-Elf ausgebaut. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht stattgefunden. Es ist uns nicht gelungen, das Seddiner Spiel mit den langen Bällen zu unterbinden. Wir standen viel zu weit weg vom Gegner“, sagte Roeseler zum ersten Abschnitt.

In der zweiten Hälfte gab es ein leichtes Aufbäumen der Gastgeber. Aber im Spiel nach vorn lief es nicht. Fehlpässe und insgesamt zu wenig Druck auf das Gästetor. Dennoch gelang der Anschlusstreffer. Endlich mal kam Veritas gefährlich vor das Tor, traf erst die Latte, dann bekam ein Seddiner den Ball an die Hand. Schiedsrichterassistent Stefan Schmidt informierte Referee Steffen Kuligowski und der zeigte auf den Punkt. Alexander Helzel scheiterte, doch hatte Glück: Der Strafstoß wurde wiederholt. Ein Gäste-Akteur war zu früh in den Strafraum gelaufen. Den zweiten Versuch verwandelte Helzel sicher zum 1:2 (81.). Kurz zog Robert Gerike aus der Distanz ab, doch Lok-Keeper Felix Engel verhinderte den Ausgleich.

„Wir haben verdient verloren. Ich glaube, wir hätten noch ewig spielen können, ein Tor aus dem Spiel heraus wäre uns wohl nicht gelungen. Vielleicht war das heute für den ein oder anderen Spieler von uns eine Hiobsbotschaft zu viel und er fing an nachzudenken“, meinte Manuel Roeseler. Der Coach haderte ein wenig mit dem Schiedsrichter, denn er hatte in einer Szene im Strafraum ein Foul an Robert Gerike gesehen und Kuligowski nicht. Dann blickte Roeseler aber schon wieder nach vorn: „Mund abputzen und es das nächste mal besser machen.“ Am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die Potsdamer Kickers.

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