Handball : Saisonende mit Frust und Lust

Hart angegangen wird hier der Perleberger Marcel Domagala(M.) im Hinspiel vom Wusterwitzer Torsten Pfeil (l.). Damals siegten die Gäste in der Rolandhalle mit 31:29.
Hart angegangen wird hier der Perleberger Marcel Domagala(M.) im Hinspiel vom Wusterwitzer Torsten Pfeil (l.). Damals siegten die Gäste in der Rolandhalle mit 31:29.

Letzter Spieltag für Prignitzer Handballer: PHC in Wildau, Perleberg in Wusterwitz

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24. April 2015, 10:44 Uhr

Unterschiedlich begehen Handball-Brandenburgligist PHC Wittenberge und der Noch-Verbandsligist Blau-Weiß Perleberg den letzten Spieltag der Saison 2014/15. Zwar müssen beide Mannschaften auswärts antreten, doch das werden die Wittenberger mit einem ganz anderen Gefühl auskosten als die Perleberger. Der PHC ist heute um 18.30 Uhr in der Sport- und Schwimmhalle „Wildorado“ Gast des HSV Wildau 1950. Bereits um 16 Uhr treten die Perleberger in der Sporthalle in Wusterwitz gegen ihre blau-weißen Namensvettern an.

Bei Blau-Weiß Perleberg blieb es die Woche über ruhig. Konzentriert will das Team des Absteigers das vorerst letzte Pflichtspiel in der Verbandsliga Nord in Angriff nehmen. Leicht wird es beim Tabellenvierten in Wusterwitz nicht. Die Gastgeber haben bereits das Hinspiel in die Perleberger Rolandhalle im Dezember mit 31:29 für sich entschieden.

Doch vielleicht führt der Abstiegsfrust zu einer Trotzreaktion. Es kamen halt in dieser Saison bei den Blau-Weißen einige Dinge zusammen, die zur jetzigen Situation führten. Allen voran mangelnde Konstanz. Denn das die Perleberger es können, dass haben sie zum Beispiel bei der knappen Niederlage gegen Staffelsieger Oranienburger HC II bewiesen. Aber eben zu selten. Doch in den Abstiegsfrust mischt sich auch ein Hoffnungsschimmer: Die männliche C-Jugend der Perleberger wurde Staffelsieger in der Kreisliga.

Weniger mit Frust, eher mit Lust fährt der PHC Wittenberge heute zum HSV Wildau. Denn die Prignitzer reisen mit ihren Fans zum letzten Auswärtsspiel der Saison. Der Bus waren binnen weniger Stunden ausgebucht.

Sportlich ist die Partie ohne Bedeutung. Für beide Teams geht es in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Vielleicht möchte sich Wildau für die 24:26-Niederlage aus dem Hinspiel in der OSZ-Halle revanchieren. Doch auch die Wittenberger werden zumindest ein Ziel haben: Ihren drei scheidenden Akteuren Florian Maske, Patrick Knust und Marc Steffen Köhring einen schönen Abschied zu bereiten.

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