Saisonauftakt mit 300 Athleten

Das Sparkassen-Stadionfest des ESV Wittenberge ist auch eine erster Formtest für die Sprinter. Im vergangenen Jahr gewann Laura Nadolleck (2. v. r.) von der LG Prignitz den 100 Meter-Lauf der Altersklasse U 20.
Das Sparkassen-Stadionfest des ESV Wittenberge ist auch eine erster Formtest für die Sprinter. Im vergangenen Jahr gewann Laura Nadolleck (2. v. r.) von der LG Prignitz den 100 Meter-Lauf der Altersklasse U 20.

Leichtathletik: ESV Wittenberge lädt am 4. Mai zum 23. Sparkassen-Stadionfest ins Ernst-Thälmann-Stadion

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22. April 2019, 17:02 Uhr

Wittenberge | Die Leichtathleten zieht es wieder nach draußen. Für die Prignitz bedeutet das, die Freiluftsaison wird mit dem Sparkassen-Stadionfest des ESV Wittenberge eröffnet. In elf Tagen, am 4. Mai um 10 Uhr, treffen sich Sportler vieler Altersklassen im Ernst-Thälmann-Stadion zur mittlerweile 23. Auflage dieser – für die Sportler – ersten Formüberprüfung.

Bislang haben zwei Vereine ihre Teilnahme mit Aktiven bestätigt. „Das ist nicht ungewöhnlich, denn Meldeschluss ist am 30. April. Da viele Übungsleiter auch Lehrer sind, nutzen sie die Ferien für solche Sachen. Ich erwarte und hoffe auf mindestens 300 Teilnehmer. Im Winter habe ich viele Vereine, die schon immer zu uns kamen, nochmals eingeladen. Das ist aus Erfahrung gut so“, erklärte Organisator Erhard Granzow vom ESV Wittenberge.

Um die Wettkämpfe einer derart großen Aktivenzahl gut über die Bühne zu bringen, braucht es Personen, die die Einhaltung der Regeln kontrollieren. Rund 50 Kampfrichter sind im Einsatz. Das Marie-Curie-Gymansium Wittenberge stellt den Großteil der Helfer. Unterstützung kommt auch von Seiten des Gottfried-Arnold-Gymnasiums Perleberg, der Jahnschule Wittenberge und den Eltern der Athleten. „Ein fester Kreis von Mitstreitern um mich herum hat zugesagt. Nicht zuletzt kommen ehemalige Athleten, die sich in der Ausbildung außerhalb Wittenberges befinden, zum Fest und helfen uns. Von der Seite her ist alles vorbereitet“, sagte Granzow, zugleich auch Vorsitzender des Kreisverbandes Leichtathletik (KVL).

Ebenfalls bereits geklärt ist die Zeitmesstechnik. Für die ist diesmal eine Firma aus Leipzig verantwortlich, da alle Unternehmen aus dem Land Brandenburg zu diesem Termin ausgebucht waren. Apropos Termin: Normalerweise findet das Sparkassen-Stadionfest am letzten Samstag im April statt. Doch die späten Osterferien und die Trainingslager einiger Vereine sorgten für eine Verschiebung um eine Woche auf Anfang Mai.

Besorgt haben die ESV-Organisatoren auch schon die Plaketten für die Sportler. „Die 460 Medaillen sind schon gekauft. Ich wünsche mir, dass Repräsentanten aus der Stadt, der Sparkasse Prignitz, den Stadtwerken Wittenberge und dem Kreissportbund in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, diese an die Athleten zu geben. Das klappte beim Jahnsportfest in Perleberg in den vergangenen Jahren besser als bei uns“, sagte Erhard Granzow.

Zu den Anwärtern auf die Medaillen zählen auf jeden Fall die starken Werfer Wilhelm Paproth und Samuel Wolter vom SSV Einheit Perleberg. Das Duo startet nach „Prignitzer“-Informationen am 4. Mai im Ernst-Thälmann-Stadion. Beide gehen dann sicher chancenreich in das Rennen um den Pokal des Bürgermeisters der Stadt Wittenberge, der für die beste Tagesleistung ausgelobt ist.

Elf Tage vor dem großen Ereignis wirkt Erhard Granzow gelassen. „Momentan bin ich noch sehr entspannt, weil alles vorbereitet ist. Das Stadion wird in den nächsten Tagen noch schick gemacht und dann kann es losgehen. Wie immer freue ich mich auf dieses Fest“, meinte er.

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