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Sport in der Prignitz

13. Dezember 2017 | 12:18 Uhr

Handball : Rumpfteam hält sich gut

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Neun Perleberger verlieren gegen Spitzenreiter Bad Freienwalde 27:39

von
erstellt am 26.Okt.2015 | 00:07 Uhr

Angesichts der personellen Situation beim Handball-Verbandsligist SV Blau-Weiß Perleberg ist die 27:39 (11:16)-Niederlage gegen den SV Jahn Bad Freienwalde schon aller Ehren wert. Neun Perleberger konnten den Tabellenführer nicht gefährden, wehrten sich aber nach Kräften.

„Uns haben neun Spieler wegen Sperren, Verletzungen oder beruflicher Verpflichtungen gefehlt“, sagte der Perleberger Trainer Knut Tonagel. Und wer das Aufgebot der Blau-Weißen vor Spielbeginn auflaufen sah, der ahnte nichts Gutes. Doch das Rumpfteam hielt zunächst gut dagegen. Es verschleppte das Tempo und spielte die Angriffe lange aus. Die Folge: Eine 5:4-Führung und eine Gäste-Trainerin Melanie Beier, die es fortan nicht mehr auf der Bank hielt.

Doch langsam setzte sich die Überlegenheit des Favoriten durch. „Die Bad Freienwalder sind schneller, wendiger und durchschlagskräftiger“, meinte auch Knut Tonagel. Zumal die Perleberger ihre anfangs effektive 3-2-1-Deckung, die dem Gäste-Rückraum Wirkung nahm, wegen der Personallage auf eine weniger anstrengende 6-0-Deckung umstellen mussten. Und die war dann nach Ansicht des Coaches „nicht offensiv genug“.

Sonst hatte Knut Tonagel nichts zu kritisieren. Das fanden auch die 220 Zuschauer in der gut besuchten Rolandhalle, darunter viele Fußballfans des SSV Einheit. Sie sahen am Ende einen ungefährdeten Sieg des Spitzenreiters. „Aber so komisch das auch klingt bei einer Niederlage mit zwölf Toren – ich bin mit der Leistung irgendwie zufrieden. Wir gehen mit erhobenen Köpfen aus dem Spiel“, erklärte Tonagel.

Der Trainer lobte vor allem das Trio Mirko und Danilo Helmdach sowie Tobias Köhler als Rückgrat des Teams. Eine wichtige Rolle spielten aber auch die Torhüter: Matthias Nagel kam als Feldspieler zum Einsatz, verschaffte seinen Mitspielern Verschnaufpausen und erzielte sogar ein Tor. Und Stephan Schubert hielt sehr stark, warf sich ohne Angst in die harten Würfe der Bad Freienwalder. Das mit soviel Einsatz, dass bei einer Parade die Torwarthose riss.

Bei aller Freude über das achtbare Abschneiden – der Blick geht nach vorn. „Jetzt geht es zum Schlüsselspiel nach Hennigsdorf. Dort müssen wir gewinnen“, gab Knut Tonagel die Vorgabe für das kommende Auswärtsspiel bekannt.  

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