Reitsport : Rotkäppchen und Oma unschlagbar

Pia Wernicke siegte als Großmutter mit Papa Maik als Rotkäppchen in der Kostümwertung.
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Pia Wernicke siegte als Großmutter mit Papa Maik als Rotkäppchen in der Kostümwertung.

Nachwuchs- und Freizeitreiter nebeneinander beim 11. Reitertag des RFV Uenze in Weisen

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30. September 2015, 01:28 Uhr

Vor zehn Jahren fand in Weisen der erste Reitertag statt. Am Samstag luden Andrea Beetz als Hauptorganisatorin und der RFV Uenze zur 11. Auflage ein. Und mit dem Wetter hatten alle wieder einmal Glück – Veranstalter, Teilnehmer und Zuschauer erlebten einen Reitertag bei herrlichsten Herbstwetter.

Die Kleinsten können hier zeigen, was sie gelernt haben. Aber auch die „älteren“ Reiter, die Hobbyreiter, können auf dem Reitertag unter turniermäßigen Bedingungen starten. Knapp 100 Reiterinnen und Reiter starteten 162 Mal im Dressurviereck und auf dem Springplatz.

Optischer Höhepunkt war auch in diesem Jahr wieder der Führzügelwettbewerb mit Kostümen. „Ich war schon traurig, wir hatten keine sieben Nennungen. Aber nun starten 13 Teilnehmer. Und wieder mit wunderschönen Kostümen“, freute sich Andreas Beetz. Die sportliche Siegerin im Wettbewerb war schnell erkannt. Jasmin Lange siegte mit Lady Clara.

Schwerer hatte es die kleine Kommission, die die schönsten Kostüme auswählen sollte. Dazu zählte auch Madleen Liencke aus Oststeinbek. Die Tochter von Anke Krüger, der Vorsitzenden des Kreisreiterverbandes, war selbst einmal aktive Prignitzer Turnierreiterin. „Es sind so schöne Kostüme. Das war wirklich schwer. Aber der erste Platz stand schnell fest, das Paar war wirklich genial“, resümierte Madleen Liencke. Mit weißen Strümpfen, hohen Hacken und tiefem Dekolleté führte Rotkäppchen seine Oma herein, die auf ihrem Pony Max ihr Bettchen eingerichtet hatte. Rotkäppchen war Maik Wernicke (RFV Uenze), der seine Tochter Pia mit Max ganz sicher am Führzügel hatte.

Große Starterfelder gab es auch im Dressurviereck. In der E-Dressur setzte sich Lisa Grochla (RFV Putlitz) auf Wichura an die Spitze. Den Sieg in der A-Dressur sicherte sich Chantal See (RV Lindenhof/Klein Woltersdorf) mit Rainbow. Der zweite Platz im Springreiterwettbewerb ging an die kleine Lea Meyer aus Weisen auf Friedessa. Nach einem Sturz musste Lea ärztlich betreut werden, trotzdem freute sie sich sehr über ihre silberne Schleife und die guten Wünsche.

Rasant wurde es nicht nur beim Pflichttore-Parcours, den Lotta Schumacher (PSV Berge) auf Jessica für sich entschied. Auch die drei Amazonen im E-Springen Ü 30 fegten durch den Parcours. Hier war Mandy Jäger (RFV Bresch) auf Bandito nicht zu schlagen. Die Brescher Vereinsmitglieder waren alle schnell. So siegte beim Springen der Klasse A Sylvia Knaak (RFV Bresch) auf Cheerico-Ko im Stechen vor Louisa Dannehl (RFV Uenze) auf Junkbrunnen’s Noah de Lux. Die junge Nachwuchsreiterin und ihre Mutti Myrjam freuten sich nicht nur, dass sie den ehemaligen Turnierreiter Dominic Krüll hinter sich ließ. Es war überhaupt ihr erster Start in einem A-Springen.

Stolz war auch Jeannette See auf ihre Tochter Chantal, die den Dressursattel gegen den Springsattel tauschte und sichtlich Freude hatte.
 

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