Fussball : Rote Laterne leuchtet wieder in Gülitz

Der Gülitzer Marcel Bock (2. v. r.) sorgt hier für Gefahr im Babelsberger Strafraum.
Der Gülitzer Marcel Bock (2. v. r.) sorgt hier für Gefahr im Babelsberger Strafraum.

Rot-Weiß verliert Heimspiel gegen Fortuna Babelsberg mit 1:3

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23. März 2015, 08:46 Uhr

Gülitz Die Fußballer des SV Rot-Weiß Gülitz haben in der Landesklasse West wieder die Rote Laterne übernommen. Sie unterlagen Fortuna Babelsberg mit 1:3 (1:1). Gleichzeitig zog das bisherige Schlusslicht Kloster Lehnin mit dem 3:2 gegen Lokomotive Potsdam an den Prignitzern vorbei.

Vor allem in der ersten Hälfte schafften es die Gastgeber, die Partie ausgeglichen zu gestalten. Bereits in der 3. Minute gab es Grund zum Jubeln. Nach einem Freistoß von Patrick Gruel kam Stephen Wiede noch an den Ball und brachte seine Farben in Führung. Doch Babelsberg antwortete schnell. Nach einem verunglückten Rettungsversuch von Kapitän Tony Hoppe nutzte Abbas eine gute Hereingabe per Kopf zum 1:1 (8.).

Trotz des Ausgleichs ließen sich die Gülitzer nicht aus der Ruhe bringen und hatten mehrere sehr gute Chancen. Erst scheiterte Martin Rogge nach einer Ecke an der Latte. Dann zeigte der Babelsberger Schlussmann beim Nachschuss von Martin Dolling sein ganzes Können. Ein Schuss von Andy Wolgast wurde im letzten Moment abgefälscht, der Ball ging knapp vorbei. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten den Gästen. Rot-Weiß-Torwart Marvin Rauchstein bewahrte sein Team mit zwei herrlichen Paraden vor dem Rückstand.

Nach der Pause zeigten die Babelsberger warum sie zu den besseren Mannschaften der Landesklasse gehören. Die Gülitzer schafften es nicht mehr für Gefahr zu sorgen und standen häufig unter Druck. Folgerichtig fiel das 1:2 durch Robert Jenner (60.), der den Ball fulminant aus 16 Metern in die Maschen jagte. Für die Entscheidung zum 1:3 sorgte Salam Aiob (68.), der nach einem verlängerten Einwurf mutterseelenallein am zweiten Pfosten zum Abschluss kam und im Nachschuss traf.

Die Gastgeber gaben sich trotz des Rückstands nicht auf und versuchten ihr Glück immer wieder mit langen Bällen. Aber Fortuna hatte sich mittlerweile gut auf diese Taktik eingestellt. Es blieb beim verdienten 1:3.  



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