Handball : Richtungweisende Partie

Auf die Treffsicherheit von Mirko Helmdach (l.) setzen die Perleberger auch morgen im Kellerduell bei Müncheberg/Buckow.
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Auf die Treffsicherheit von Mirko Helmdach (l.) setzen die Perleberger auch morgen im Kellerduell bei Müncheberg/Buckow.

Perleberger Handballer treffen morgen im Kellerduell der Verbandsliga Nord auf Müncheberg/Buckow

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10. April 2015, 10:18 Uhr

In der Handball-Verbandsliga Nord ist die Abstiegsfrage drei Spieltage vor dem Saisonende noch völlig offen. Mindestens sechs Teams sind noch gefährdet. Mittendrin im Abstiegsstrudel stecken auch die Männer vom SV Blau-Weiß Perleberg. Die reisen morgen zum Kellerduell in die Sporthalle Müncheberg. Dort will der Tabellenvorletzte im richtungweisenden Spiel beim Schlusslicht HSV Müncheberg/Buckow ab 15 Uhr wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

„Es ist ein Vier-Punkte-Spiel. Mit einem Sieg könnten wir enger an die vor uns platzierten Teams heranrücken“, weiß auch Perlebergs Coach Jörg Domagala um die Brisanz der Partie. Denn eins ist klar: Der Sieger des Punktspiels erhöht drei Spieltage vor dem Saison-Halali seine Chancen auf den Klassenverbleib. Derzeit trennt Perleberg (11:27 Punkte) und Müncheberg (10:28) lediglich ein Zähler.

Seine zehn Punkte hat der HSV übrigens ausnahmslos in der heimischen Sporthalle in der Bermannstraße geholt. Dort herrscht striktes Anwendungsverbot für Klister (Harze für eine bessere Kontrolle über den Handball). Außerdem gilt der Hallenboden als sehr glatt. Ein Umstand, mit dem einige Teams schon so ihre Probleme hatten. „Das ist für unsere Spieler schon gewöhnungsbedürftig“, gibt der Blau-Weiß-Coach zu. „Wir haben uns aber beim Training in den letzten beiden Wochen darauf eingestellt.“

Und wie wollen die Rolandstädter die „Bastion Müncheberger Sporthalle“ stürmen? „In dem wir so spielen wie im Hinspiel. Da haben wir ja klar mit 42:29 gewonnen“, hat Jörg Domagala eine simple Erklärung parat. Und sicher auch so, wie zuletzt bei der unglücklichen 31:32-Heimpleite gegen Spitzenreiter Oranienburger HC II.

Verzichten muss der Perleberger Coach im morgigen Kellerduell auf Sohn Marcel und Michael Franke sowie auf den verletzten Oliver Woelke. 

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