Hallenfussball : Richtig am Turniersieg „gefeilt“

Nach Platz zwei im Vorjahr diesmal wieder ganz oben und Turniersieger: Feiles Freizeitteam aus Weisen.  Fotos: Stephan Michelis (3)
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Nach Platz zwei im Vorjahr diesmal wieder ganz oben und Turniersieger: Feiles Freizeitteam aus Weisen. Fotos: Stephan Michelis (3)

Feiles Freizeitteam aus Weisen gewinnt 18. Hallen-Soccer-Cup von Muttis Bester

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28. Dezember 2017, 21:01 Uhr

Feiles Freizeitteam aus Weisen heißt der Sieger des 18. Hallen-Soccer-Cups von „Muttis Bester“ in Bad Wilsnack. Die Truppe besiegte im Finale Team Hoppe aus Wittenberge mit 6:1 und holte sich so den im vergangenen Jahr an die Boxer verlorenen – von Frank Dannehl – gesponserten Wanderpokal zurück. Neun Mannschaften boten den mehr als 200 Zuschauern in der Karthanehalle fast sechs Stunden unterhaltsamen Hallenfußball.

„Wir hatten so viele Zuschauer wie lange nicht mehr. Um 23.30 Uhr war das Turnier beendet, um 2 Uhr haben wir die Halle abgeschlossen. Ich glaube, alle hatten ihren Spaß“, sagte Stephan Michelis aus dem Organisatorenteam. Das mit dem Spaß traf auf jeden Fall auf Matthias Hoffmeister zu. Der frühere Kicker von Einheit Perleberg und der SG Breese war mit den Oldboys aus Falkensee (und seinem Schwager Thomas Geisler) zum ersten Mal dabei. Hoffmeister freute sich „Fußballer, mit denen oder gegen die ich früher gespielt habe, mal wieder zu treffen“. Sonst ist er kaum in der Prignitz.

Der Turniersieger hatte an seinem Erfolg „gefeilt“. Im Freizeitteam von Feile standen unter anderem Tobias Täge (Malchower SV/Oberliga), die Perleberger Landesligaakteure Christian Becken und Frederik Töpfer sowie die Veritas-Spieler Martin Marx und Sebastian Metschulat oder auch Routinier Norman Hurlbrink.

Gegen dieses Aufgebot hatte das Team Hoppe nach einem guten, aber auch kräftezehrenden Turnier beim 1:6 im Finale keine Chance. Aber die Wittenberger mit den beiden Vater-Sohn-Kombinationen Olaf und Christian Hoppe sowie Steffen und Patric Kamprad verkauften sich gut. Das Erfolgsrezept für Platz zwei: „Wir hören auf unsere Söhne“, erklärte Olaf Hoppe.

Das Spiel um Platz drei gewann Gastgeber Muttis Bester mit 3:2 nach Neunmeterschießen gegen das Perleberger Team Brosis um Dirk Stark und Maik Gercke.

Der Dank der Organisatoren für die Unterstützung beim Turnier geht an die fleißigen Helfer Heike, Frederike und Wilfried sowie an die beiden Schiedsrichter Detlef Kleinat (Sandau) und Roland Kelm (Wittenberge). Die Einnahmen und „Spenden“ als Dankeschön der Zuschauer wollen die Organisatoren dem Tierheim SOS Prignitz in Groß Lüben überreichen.

Apropos Organisatoren: Die waren kaputt, aber zufrieden. Auch für die 18. Auflage gab es jeden Menge Lob von Mitwirkenden und Zuschauern.

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