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Handball : Remis-Serie eindrucksvoll beendet

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Handballern gelingt nach überzeugender Leistung mit 41:25 gegen Bad Liebenwerda der höchste Saisonsieg

von
erstellt am 19.Jan.2015 | 10:42 Uhr

Im vierten Anlauf hat es geklappt: Mit dem 41:25 (18:11) gelang den Handballern des PHC Wittenberge nach drei Unentschieden gestern der erste Erfolg gegen den HC Bad Liebenwerda in der Brandenburg. Zugleich feierten die Prignitzer in der gut besuchten OSZ-Halle den bislang höchsten Saisonsieg. Mit jetzt 12:10 Punkten bleibt der PHC auf Tabellenrang sieben, nur zwei Zähler hinter der drittplatzierten HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf.

Drei Tage vor dem Testspiel gegen den HSV Handball in der OSZ-Halle präsentierten sich die Wittenberger in guter Verfassung. Außerdem hatten sie sich taktisch etwas einfallen lassen. Wenn der PHC im Angriff war, verließ Torwart Stephan Neutmann den Kasten. Dann kam Spielertrainer Martin Hückel im Trikot eines Keepers als siebter Feldspieler auf das Feld und sorgte für eine Überzahl.

„Bei den drei Unentschieden hatten wir immer Schwierigkeiten mit der Abwehr von Bad Liebenwerda. Durch diese taktische Maßnahme können wir mit zwei Kreisläufern spielen, die Deckung beschäftigen und so Platz für unsere Rückraumschützen schaffen“, erklärte PHC-Präsidiumsmitglied Andreas Teluk diesen Schachzug. Und der zeigte Wirkung. Tobias Jüchert, Benjamin Görtler und David Krabbe hatten bei ihren Würfen Platz und trafen.

Die nur mit neun Spielern angereisten Gäste ihrerseits hielten rund 15 Minuten halbwegs mit. Dann aber zogen die Hausherren mit einem Zwischenspurt von 8:6 auf 16:7 davon. In dieser Phase überzeugte vor allem die Abwehr. Sie stand kompakt und obwohl die Wittenberger jetzt fleißig wechselten, entstand im Deckungsverhalten kein Bruch. Wenn doch etwas durch die Abwehr auf das PHC-Tor kam, dann war da ja noch Stephan Neutmann.

Zur Halbzeit war die Partie entschieden. Jetzt verzichtete der Gastgeber auch auf das taktische Mittel mit dem siebten Feldspieler. Stattdessen gab es viel Einsatzzeit für jeden Akteur. Dennoch vergrößerte sich der Vorsprung ständig. Die PHC-Spieler gingen jetzt auf Torejagd und mit Maske, Walenciak, Jüchert, Krabbe und Cesla hatten am Ende gleich fünf Wittenberger vier oder mehr Treffer auf ihrem Konto.

Nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel des neuen Jahres dürfen sich PHC-Team und Fans auf den Höhepunkt übermorgen gegen den HSV freuen.  

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