Bohlekegeln : Remis im Ostalgie-Duell

Verstehen sich trotz aller Rivalität: Seedorfs Hans Fulczynski (l.) und Mathias Metzdorf /r.) mit den Schwerinern Reinhard Dallmann (2.v.l.) und Matthias Bernotat.
Verstehen sich trotz aller Rivalität: Seedorfs Hans Fulczynski (l.) und Mathias Metzdorf /r.) mit den Schwerinern Reinhard Dallmann (2.v.l.) und Matthias Bernotat.

Bundesligakegler vom SVL Seedorf am Wechselspieltag mit Sieg und Niederlage gegen Schwerin

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29. Januar 2018, 09:06 Uhr

Mit einem Sieg und einer Niederlage beendeten Männer vom SVL Seedorf von 1919 den Wechselspieltag in der 1. Bundesliga Bohle gegen den KC Einheit 95 Schwerin. Während die Mecklenburger auf ihrer Heimbahn in der Schlossgartenallee einen 3:0 (5387:5330/48:30-Einzelwertungspunkte)-Heimerfolg landeten, revanchierten sich die Seedorfer gestern und ließen ein zwischenzeitlich wackelndes, letzendlich aber klares 3:0 (5464:5283/51:27) auf der Anlage am Löcknitzstrand folgen. In der Tabelle verloren die Prignitzer zwar einen Platz, bleiben als Fünfter (25:17) aber in Sichtweite zu den Medaillenrängen. Aufsteiger Schwerin belegt weiter Rang und vergrößerte den Abstand zu den Abstiegsplätzen.

„Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Schwerin in Bestbesetzung hätte uns heute sicher das Leben noch schwerer gemacht“, gestand SVL-Mannschaftsleiter Frank Wilke nach dem wenig überzeugenden Heimerfolg. „Vier Mann haben hervorragend gespielt, zwei arg gewackelt und so das Spiel unnötig spannend gemacht. Schwerin hat uns erheblich unter Druck gesetzt.“

In der Tat lieferten die ohne ihren Spitzenspieler Michael Heerkloß angereisten Mecklenburger den Gastgebern einen beherzten Kampf. Während der mit 933 Holz erneut Tagesbestleistung schiebende Mathias Metzdorf sein Duel gegen Matthias Bernotat (888) klar für sich entschied, musste sich Hans Fulczynski (887) Einheits 65-jährigen Routinier Reinhard Dallmann (895) etwas überraschend geschlagen geben.

Und auch im Mittelblock hatten die Seedorfer Probleme. Frank Wilke (923) hielt Karsten Wachholz (900) zwar auf Distanz, dafür erwischte Rainer Pagels einen gebrauchten Tag und wurde gegen Sebastian Rönning ausgewechselt. Trotzdem reichten die 885 Holz der beiden, um Schwerins Mathias Gierke (866) auf Distanz zu halten. Zum Glück für den SVL überzeugte die Schlussachse mit Max Jannasch (914) und Norbert Witzel (923), die die Gästespieler Holger Trojahn (879) und Ralph Hegewald (860) im Griff hatten und den Sieg der Heimteams letztendlich souverän nach Hause brachten.

Von einer verpassten Chance sprach Frank Wilke nach dem Auftritt tags zuvor in Schwerin. „Da hätten wir den Punkt einfach mitnehmen müssen“, ärgerte sich der 51-Jährige. Denn nach zwei Durchgängen und den Ergebnissen von Metzdorf (907), Fulczynski (888), Wilke (900) und Rönning (876) lagen die Seedorfer lediglich 14 Holz hinter den Gastgebern und schnupperten am Zusatzpunkt. Doch die SVL-Schlussachse mit Jannasch (880) und Pagels (879) kam nicht richtig in Tritt und schaffte es nicht, die Vorgabe von Steffen Matthia (83) zu knacken. „Max und Rainer konnten dem Druck leider nicht stand halten. Schwerin hat gegenüber den Vorspieltagen aber auch eine gute Leistung gezeigt“, gab sich Frank Wilke als fairer Verlierer.

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