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Bohlekegeln : Remis im Ost-Klassiker

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

1. Bundesliga Bohle: Seedorf und Schwerin gewinnen die Heimspiele am Wechselspieltag jeweils klar mit 3:0

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 02:17 Uhr

Unentschieden endete am vergangenen Wochenende der Ost-Klassiker in der 1. Bundesliga Bohle zwischen dem SV Löcknitzstrand (SVL) Seedorf und dem KC Einheit 95 Schwerin. Im Duell der beiden ewigen Rivalen aus DDR-Sonderliga-Zeiten gewannen beide Teams am Wechselspieltag der Saison ihren Heimkampf jeweils deutlich mit 3:0. „Beide Mannschaften haben sich als äußerst heimstark erwiesen, dem Auswärtsteam absolut keine Chance auf einen Punkt gelassen“, zog Seedorfs Mannschaftsleiter Frank Wilke seine Wochenendbilanz.

Dabei hatten die Prignitzer in der mecklenburgischen Landeshauptstadt durchaus auf den Gewinn des Zusatzpunktes (erhält das Gästeteam für 32 Einzelwertungspunkte) spekuliert, wollten im Kampf um den Klassenerhalt ein Zeichen setzen. Doch die sich ganz stark präsentierenden Schweriner erstickten diese Hoffnung am Sonnabend bei ihrem klaren 5405:5303 (51:27)-Heimsieg frühzeitig im Keim. „Für uns lief es erstaunlich gut. Und wenn es beim Heimteam läuft, sind halt drei Punkte drin. Für uns war es ein perfektes Ergebnis“, frohlockte 95er Matthias Bernotat nach dem klaren Heimsieg. Seinem Gegenüber, Frank Wilke, zollte der Einheit-Kapitän ein Extralob. „Frank hat mit seinen 908 Holz ein starkes Ergebnis für einen auswärtigen Spieler gespielt“, so Bernotat, der selbst mit 914 Holz das zweitbeste Tagesresultat erzielte. Höchstholz schob sein Teamkollege Michael Heerkloß (918).

Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch gingen die SVLler gestern den Rückkampf an. Gleich zu Beginn „demontierten“ Hans Fulczynski (910) und Frank Wilke (906) ihre direkten Kontrahenten Manfred Gröll (844) und den Mannschaftsbesten der Schweriner, Reinhard Dallmann (889). Vor allem Fulczynski, der sich derzeit mit einer hartnäckigen Knieverletzung herum plagt, zeigte Kämpferqualitäten. „Ich hatte Schmerzen bei jedem Wurf, musste mich aber durchkämpfen. Mit meinem Ergebnis bin ich deshalb sehr zufrieden.“ Den klaren Vorsprung der Seedorfer bauten Eckhard Johnke (910) und Norbert Witzel (894) gegen Dietmar Behrendt (872) und Steffen Mathia (853) auf 163 Holz aus. Und da sich auch Jürgen Reimann (869) und Harry Wilke (906) im Schlussdurchgang gegen Bernotat (885) und Heerkloß (879) keine Blöße gaben, gingen die Seedorfer am Ende mit 5396:5222 (57:25) als klarer Sieger von der Bahn.

Die Minen der Männer vom Löcknitzstrand, die sich mit dem Heimsieg in der Tabelle auf Rang neun vorschoben, hellten sich noch weiter auf, als die Ergebnisse von den anderen Bahnen bekannt wurden. „Die direkte Konkurrenz hat heute ein bisschen für uns gespielt“, meinte Frank Wilke nach den Punktverlusten von Bremerhaven, Neumünster oder NKC 72 Berlin, schränkte mit Blick auf die kommenden Aufgaben aber ein: „Die Abstiegsgefahr ist für uns aber längst noch nicht gebannt.“

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