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Reiten : Rasant durch die Ruhner Berge

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Zahlreiche Prignitzer beim 4. Griebower Fahrertag am Start. Melina Kloda (RFV Blüthen) siegt in Dressur und Kegelfahren

svz.de von
erstellt am 09.Okt.2014 | 10:50 Uhr

Nicht nur Prignitzer Gespannfahrer sondern auch Zuschauer trafen sich am Wochenende zu Füßen der Ruhner Berge zum 4. Griebower Fahrertag. Der Einladung der RFV Ruhner Berge folgten Pferdesportfreunde nicht nur aus der näheren Umgebung. Neben Fahrern aus der Prignitz kamen die Pferdefreunde sogar von der Insel Poel und aus dem Osten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Karl-Heinz Bahr war überwältigt: „Schön, dass so viele Freunde des Fahrsports gekommen sind“, sagte der Cheforganisator und Initiator des Fahrertages. Zuerst zeigten die Ein-, Zwei- und Vierspänner ihr Können im Dressurviereck. Es folgte das Kegelfahren. Hunderte Zuschauer säumten den Rand des Platzes und verteilten sich anschließend im Gelände an den vier Naturhindernissen. Alles dicht beieinander, keine langen Wege. Dazu kam eine sehr gute gastronomische Versorgung.

Als Abwechslung zu den rasanten Fahrten gab es eine harmonische Dressuraufgabe von vier Reiterinnen unter Leitung von Sylvie Schultz. Die ehemalige Prignitzerin betreibt in Neu Drefahl gleich hinter der Landesgrenze zu Mecklenburg einen Dressurstall. Danach ging es nicht auf vier sondern zwei Rädern durch den Kegelparcours. Vorn weg die erst siebenjährige Hannah mit ihrer 50 Kubikzentimeter-Cross-Maschine.

Bei den Einspännern war eine Prignitzer Nachwuchsfahrerin gleich zwei Mal siegreich unterwegs. Melina Kloda (RFV Blüthen) siegt mit Eichenhof’s Pik König in der Dressur mit der Wertnote von 8,2. Sie ließ damit alte Hasen wie Helmut Deutschkrämer (Alt Dabel) oder René Stuhr (Plau am See) hinter sich. Das gelang ihr dann auch noch beim Kegelfahren. Fast hätte es auch noch zum Sieg des 3. Ruhner Berg Cups gereicht. Aber dafür war die junge Fahrerin zu verhalten im Gelände unterwegs.

Erstmals war in dem kleinen Ort Griebow auch Silja Schörfke mit ihrem Lewitzer Paris unterwegs. Die Nachwuchsfahrerin vom RFV Berge meisterte nicht nur Dressur- und Kegelfahrern. Auch durch den gefürchteten Wassergraben im Gelände konnte sie ihren Lewitzer steuern.

Bei den Vierspännern ging als Stammgast Gerald Tuppat (PSV Am Meynbach) an den Start. Für ihn wurde es in der Dressur Platz zwei. In der Gesamtwertung im Ruhner Berg Cup landete der Prignitzer auf dem dritten Rang. Der Sieg und damit die Prämie von 300 Euro ging an Georg Plath von der Insel Poel.

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