Handball : Punkt im Abstiegskampf verschenkt

Der Perleberger Michael Franke (r.) hat sich am Kreis von der Hennigsdorfer Deckung abgesetzt und kommt frei zum Wurf.
Der Perleberger Michael Franke (r.) hat sich am Kreis von der Hennigsdorfer Deckung abgesetzt und kommt frei zum Wurf.

Blau-Weiß Perleberg trennt sich 32:32 von Motor Hennigsdorf

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13. März 2016, 21:29 Uhr

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg trennten sich im Heimspiel der Verbandsliga Nord vom SV Motor Hennigsdorf mit 32:32 (16:19). Ein Ergebnis, das keinem der beiden Teams im Abstiegskampf so richtig hilft. Vor allem die Perleberger ärgerten sich, gaben sie doch eine 29:26-Führung noch aus der Hand.

„Wir haben einen Punkt verschenkt“, sagte Blau-Weiß-Coach Jörg Domagala nach den 60 Minuten in der Rolandhalle. Sein Co-Trainer Knut Tonagel analysierte treffend: „Die Torwartleistung war nicht so gut und wir haben viel zu viele Tore über die Außenpositionen kassiert.“

Die Partie verlief ausgeglichen, die Führung wechselte. Spielten die Blau-Weiß schnell und konzentriert, dann fanden sie die Lücken in der Gästeabwehr. Doch auf der Gegenseite war auch die Perleberger Abwehr nicht ohne Lücken. Vor allem außen. Zudem bekam Torwart Benjamin Ress in den ersten 30 Minuten nicht oft die Hand an den Ball. Dann ereilte die Hausherren noch eine Schrecksekunde. Bei einem Laufduell mit einem Motor-Spieler verdrehte sich Marcel Domagala das Knie und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus. All das führte dazu, dass Hennigsdorf zur Pause vorn lag.

Nach dem Wechsel stand Stephan Schubert im Tor der Blau-Weißen. Zunächst blieb der Rückstand konstant, aber die Gastgeber fanden ein wenig ihren Rhythmus. Das zeigte Wirkung bei Hennigsdorf. Und als Toralf Hampel (2) und Mirko Helmdach ihr Team von 26:26 auf 29:26 in Front brachten, glaubten viele an den fünften Heimerfolg der Blau-Weißen in Serie.

Doch Hennisgdorf ließ sich nicht abschütteln. Erzielte weitere Treffer über die Außenpositionen. Plötzlich stand es 30:31. Perleberg konterte zum 32:31, doch den Gästen gelang noch der Ausgleich. „Du hättest uns fast wieder den Zahn gezogen“, sagte ein Motor-Spieler nach der Partie zu Stephan Schubert. Der konnte sich am Tag nach seinem Geburtstag nicht so richtig über das Lob freuen und meinte: „Lieber hätte ich ein oder zwei Bälle weniger gehalten und wir hätten dafür das Spiel und zwei Punkte gewonnen. Wir haben insgesamt zu wenig mit dem Kopf gespielt.“

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