fussball : Punkt hilft keinem weiter

Veritas-Stürmer Philipp Schulze (M.) setzt sich gegen zwei Rathenower durch.
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Veritas-Stürmer Philipp Schulze (M.) setzt sich gegen zwei Rathenower durch.

Spitzenspiel zwischen Wittenberge/Breese und BSC Rathenow endet torlos

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24. November 2014, 10:41 Uhr

Das Spitzenspiel in der Fußball-Landesklasse West fand keinen Sieger. In einer spannenden Partie trennten sich das etwas bessere Team des FSV Veritas Wittenberge/Breese und der bisherige Spitzenreiter BSC Rathenow 1994 vor 150 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion mit 0:0. Neuer Tabellenführer ist Wittstock (4:0 gegen Pritzwalk) mit 24 Punkten. Veritas (20) liegt jetzt auf Rang sechs.

Vor der Begegnung präsentierten die Gastgeber ihre neue Spielkleidung, konnten damit aber nicht auflaufen. Rathenow, über die neuen Wittenberger Trikots informiert, hatte nur rote Jerseys dabei, deshalb mussten die Platzherren ganz in Grün antreten. Zusätzliche Motivation für die Mannschaft von Trainer Swen Bober? Es schien so, denn die Elf machte über 90 Minuten den Eindruck, den Sieg etwas mehr zu wollen als die Gäste.

Veritas spielte mit einem neuen Duo in der Innenverteidigung. Martin Gehrke ersetzte den im Training umgeknickten Frederik Töpfer. Die schon in der Jugend eingespielten „Zwillinge“ Töpfer und Christoph Nitsche wurden so getrennt. „Dafür kommt der andere Zwilling, der kann das auch“, sagte Frederik Töpfer, der hofft, vielleicht am kommenden Wochenende in Treuenbrietzen schon wieder spielen zu können, über Gehrke.

Das Spiel am Sonnabend machte zum größeren Teil Veritas. Besonders dann, wenn die Außen gut eingesetzt wurden. So als Christian Münster von rechts mit dem linken Fuß flankte, aber den guten Kopfball von Benjamin Kampehl lenkte BSC-Torwart Pascal Rietschel noch an die Latte (15.). Auch sonst machten die Platzherren Druck, Philipp Schulze holte die ein oder andere Chancen heraus und es gab einige Distanzschüsse. Allerdings war auch Rathenow gefährlich, Marvin Michitsch musste bei einer Gästechance den Ball von der Linie kratzen und in zwei anderen Situationen rettete Veritas-Schlussmann Martin Marx.

Pausengespräch. Heiner Schenk, der Kreisportbund-Ehrenvorsitzender, fachsimpelte mit Veritas-Fan Thomas Becker. Dieser sagte vorher, dass „Norman Hurlbrink eingewechselt wird und in der 64. Minute das 1:0 macht“. Hurlbrink wurde nach 61 Minuten für den angeschlagenen Alexander Helzel eingewechselt. Und dann kam die 64. Minute. Hurlbrink passte flach nach innen, aber der von einem Gegenspieler bedrängte Christian Münster jagte den Ball freistehend aus fünf Metern über das Tor. Auf der Gegenseite stand Martin Marx goldrichtig, als ein Rathenower im Strafraum frei zum Schuss kam. So blieb es beim 0:0, das eigentlich keinem der beiden Teams im Kampf um die Spitze weiterhilft.


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