Volleyball : Pritzwalk übernimmt Spitze

Robert Schmidt (l., im Angriff) von der SpG Lindenberg/Vehlow hatte großen Anteil am 3:2-Erfolg seines Teams bei Empor/Grün-Rot Wittenberge I.
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Robert Schmidt (l., im Angriff) von der SpG Lindenberg/Vehlow hatte großen Anteil am 3:2-Erfolg seines Teams bei Empor/Grün-Rot Wittenberge I.

VfV-Kreisligateam bezwingt Lindenberg/Vehlow mit 3:1

svz.de von
08. März 2016, 22:04 Uhr

Der VfV Pritzwalk hat am 11. Spieltag die Tabellenführung in der Volleyball Kreisliga übernommen. Die Pritzwalker besiegten in einem packenden Spiel die SpG Lindenberg/Vehlow mit 3:1. Auf Rang zwei liegt Blau-Weiß Perleberg I.

Pritzwalk startete besser und entschied mit 29:27 den engen ersten Satz für sich. Der zweite Satz war genauso eng, doch diesmal drehte Lindenberg/Vehlow auf (26:24) und glich aus. Der VfV Pritzwalk ließ sich davon aber nicht beeindrucken und siegte in Durchgang drei 25:20. In einem offenen Schlagabtausch hatte der VfV im vierten Satz mit 25:23 die Nase vorn. „Das war ein unglaublich wichtiger Sieg um die Meisterschaft für uns“, meinte VfV-Spieler Marcel Lüders. Falko Dietsch von Lindenberg/Vehlow meinte: „Uns fehlte die Durchschlagkraft. Im ersten Satz haben wir in den entscheidenden Situationen Fehler gemacht. Die Pritzwalker spielten ausgeglichen, der Sieg des VfV geht in Ordnung.“

Bad Wilsnack/Legde setzte sich mit 3:2-Sätzen gegen Wittenberge II durch. „Wir haben auf beiden Seiten eine gute Leistung gesehen. Die Wittenberger zeigten eine gute Feldabwehr. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Wir mussten schon an die Leistungsgrenze gehen, um die Wittenberger in Schach zu halten“, erklärte Christian Dumke nach dem 18:25, 25:19, 27:25, 23:25, 15:8-Erfolg.

Perleberg II kassierte bei Empor/Grün-Rot Wittenberge I eine 1:3-Niederlage (25:25, 18:25, 25:16, 25:21). „Die Perleberger spielten nicht so gut gegen uns. Nur im zweiten und vierten Satz zeigten sie ihr Potenzial“, meinte der Wittenberger Christian Greve. Drei leicht erkämpfte Punkte hatte Blau Weiß Perleberg I nach dem 3:0 gegen die TPDS Pritzwalk auf dem Konto.

Im Nachholspiel Wittenberge I gegen Lindenberg/Vehlow lieferten sich die Teams beim 3:2-Erfolg für die Gäste einen Krimi. Wittenberge startete im ersten Satz furios und präsentierte sich beim 25:23 hellwach. Im zweiten Durchgang verlor Empor/Grün-Rot I den Faden (15:15), es gab viele eigene Fehler. Lindenberg/Vehlow hatte die Nervosität abgelegt und siegte 25:19 und dann im dritten Durchgang 25:21.

Im vierten Satz wendeten die Wittenberger nach 5:6 das Blatt zum 14:7. Das gab Sicherheit und brachte ein 25:18. Im Tie-Break war Wittenberge von der Rolle und hatte keine Chance (6:15). „Robert Schmidt hat uns mit den Punkten im Angriff und Block den Sieg gesichert“, sagte Falko Dietsch.  

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