Fussball-Kreispokal : Pritzwalk nimmt Hürde in Weisen

Eiche-Akteur Gordon Palmer (M.) klärt vor den Pritzwalkern Patrick Raczkowski (l.) und Jonas Ben-Cadi.
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Eiche-Akteur Gordon Palmer (M.) klärt vor den Pritzwalkern Patrick Raczkowski (l.) und Jonas Ben-Cadi.

Kreisoberligist Eiche 05 unterliegt der Landesklasse-Elf des FHV im Pokal-Achtelfinale mit 0:2 (0:1)

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17. November 2014, 10:24 Uhr

Nasskalte Witterung und ein Fußballspiel, das auch nicht sonderlich erwärmte – den Fans des SV Eiche 05 Weisen und des Pritzwalker FHV 03 wurde gestern im Achtelfinale des Kreispokals von Prignitz/Ruppin einiges abverlangt, ehe nach 90 Minuten der 2:0 (1:0)-Erfolg der Gäste-Elf aus der Landesklasse feststand.

Die Platzherren waren mit der Vorgabe in diese Partie gegangen, nicht zu offensiv zu spielen und somit den Gästen auch nicht ins offene Messer zu laufen. Eine Taktik, die die stark ersatzgeschwächten Pritzwalker doch überraschte. „Damit haben wir uns am Anfang schwer getan“, sagte FHV-Co-Trainer Marko Bruhn, der diesmal Coach Jürgen Beinio vertrat. So entwickelte sich ein Spiel mit wenig spektakulären Strafraumszenen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit diszipliniert gespielt und das gut gemacht“, lobte dann auch Eiche-Trainer Ronny Hohn seine Mannschaft. Die wäre auch fast mit einem 0:0 in die Kabinen gegangen. „Diesen Distanzschuss hatten wir nicht auf der Rechnung“, sagte der Weisener Coach zum 0:1 des Pritzwalkers Tony Schulz kurz vor der Pause (44.).

Auch nach dem Wechsel folgte kein Weisener Sturmlauf. Weiterhin versuchten die Hausherren mit langen Bällen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Doch die Pritzwalker standen gut, ließen lange nichts zu und hatten bei einigen Angriffen selbst die Chance, mit einem 0:2 für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Die Schlussphase erwärmte die frierenden Zuschauer dann doch ein wenig. Weisen riskierte jetzt mehr und kam ein paar mal vielversprechend vor das Gäste-Tor. „Da haben wir dann nochmal Druck gemacht, aber Pritzwalk ist halt stärker. Dennoch bin ich zufrieden erklärte Ronny Hohn. Sein Gegenüber Marko Bruhn fragte sich, „was wir in den letzten zehn Minuten eigentlich gespielt haben.“ Aber nach dem 0:2 durch Benjamin Koeppe (90.) war die Begegnung entschieden.

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