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Sport in der Prignitz

17. Dezember 2017 | 18:56 Uhr

Pritzwalk kehrt wieder zurück

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Fußballer des FHV steigen 14 Jahre nach Abstieg des Pritzwalker SV in Landesliga auf. 2:0-Sieg gegen Potsdam macht alles klar.

von
erstellt am 22.Mai.2016 | 23:14 Uhr

Sie sind wieder da! Mit dem 2:0 (0:0)-Heimerfolg gegen den ESV Lokomotive Potsdam machten die Fußballer des Pritzwalker FHV 03 drei Spieltage vor Ende der Saison den Staffelsieg in der Landesklasse West perfekt (siehe Tabelle auf Seite 17) und steigen in die Landesliga auf. Vor genau 14 Jahren – nach der Saison 2001/02 – waren sie von dort, damals noch als Pritzwalker SV, abgestiegen.

In bislang 27 Partien gelangen den Pritzwalkern 21 Siege, sie spielten drei mal Unentschieden und verloren drei Begegnungen. Mit nur 17 Gegentoren stellt die Mannschaft um Keeper Marcus Boldt die mit Abstand beste Abwehr dieser Spielklasse, blieb in 16 Partien ohne Gegentor. Und mit 66 erzielten Treffern zählt die FHV-Offensive um Tony Schulz (19 Tore) und Ronny Wölfel (14) mit zu den besseren der Landesklasse. Das alles führte jetzt zu einem Vorsprung von 13 Punkten auf den zweitplatzierten Lok Brandenburg. Die Pritzwalker sind nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Im Spiel gegen Potsdam stellten die Pritzwalker nach der torloser erster Halbzeit erst in der Schlussphase des die Weichen auf Sieg. Routinier Norman Will sorgte eine gute Viertelstunde vor Spielende vor über 150 Zuschauern nach einer Ecke für die erlösende 1:0-Führung (72.). Zuvor hatten die Platzherren bei Standardsituationen eine schlechte Chancenverwertung. FHV-Trainer Marko Bruhn beruhigte alle Gemüter und verwies auf die acht Spieler, die diesmal gefehlt haben. Und auch darauf, dass alle Akteure wegen des bevorstehenden Aufstiegs ein wenig nervös waren.

Die Pritzwalker machten viele Fehler in der ersten Halbzeit. Nachdem Viktor Mateev an einem Potsdamer Verteidiger gescheitert war, traf auch Silvio Münch nur die Latte des Lok-Gehäuses. Bruhn bescheinigte dem Lok-Keeper Falko Dahms eine gute Leistung. Der hielt die Gäste mit guten Paraden im Spiel. Aber in der Schlussphase machte Robert Vogt mit seinem 2:0 (86.) dann alles klar.

„Das war die Krönung der Saison. Die Jungs haben sich das verdient. Als Trainer bin ich unglaublich stolz. Auch wenn das Spiel heute für die Zuschauer nicht sonderlich schön war. Ziel war es zu gewinnen und den Aufstieg zu erreichen“, sagte Pritzwalks Cotrainer Brian Röhl. Seine Mannschaft wurde von den Zuschauern in der Pritzwalker Dinnenbier-Arena gefeiert. Mannschaft und Trainer hatten im Vorfeld keine Siegesfeier geplant. Zunächst ging es daher zum feiern in den Clubraum des Vereins. Einige zog es später zum Public Viewing des Pokalfinales in die „Alte Mälzerei“. Eine große Saison-Abschlussparty – „mit allem drum und dran“ – hat der Verein dann für den 11. Juni vorgesehen.

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