Leichtathletik : Prignitzer Talente trumpfen auf

Medaillensammler: Leni Giese, Louis Sachse, Elias Labus, Luca Starck und Luise Gräfling.
Medaillensammler: Leni Giese, Louis Sachse, Elias Labus, Luca Starck und Luise Gräfling.

Vier Titel und weitere vordere Platzierungen bei Leichtathletik-Landesmeisterschaften in Königs Wusterhausen

svz.de von
23. September 2015, 16:46 Uhr

Mit gleich vier Titeln kehrten die in Perleberg und Wittenberge trainierenden Athleten der LG Prignitz von den Leichtathletik-Landesmeisterschaften aus Königs Wusterhausen zurück. Mit weiteren Medaillen und Platzierungen war es einer der erfolgreichsten Wettkämpfe der letzten Jahre.

Für die größte Überraschung sorgte Louis Sachse (M11), der mit einer persönlichen Bestleistung von 1,25m anreiste. Mit einer noch nie da gewesenen Leichtigkeit überquerte er im Hochsprung Höhe für Höhe im ersten Versuch und sicherte sich am Ende mit übersprungenen 1,35 m den Landesmeistertitel. Gemeinsam mit seinen Staffelkameraden Leif Bethmann, Steven Marquardt und Luca Starck war er auch an einer weiteren Überraschung beteiligt. Auch wenn die vier Perleberger Jungen bereits das ganze Jahr schnelle Zeiten liefen, ließen die holprigen Staffelübergaben keine Platzierung erwarten. In der Endabrechnung wurde es dann jedoch die Bronzemedaille (Altersklasse M10/11) mit einer starken Zeit von 29,80 s.

Mit der Bronzemedaille in der Staffel komplettierte Luca Starck dann seinen Medaillensatz. Der erst Neunjährige stellte sich der ein Jahr älteren Konkurrenz. Über die 30m-Strecke erkämpfte er sich Gold. Deutlich höher einzuschätzen ist jedoch sein Ergebnis über die 50m. Hier lief Luca auf den zweiten Platz mit einer Zeit von 7,68 s. Damit verbesserte er seinen eigenen Kreisrekord (7,87 s) aus diesem Jahr deutlich. Dieser Rekord wird vermutlich lange Bestand haben. Als erfolgreichster Prignitzer Athlet dieser Titelkämpfe erreichte er zusätzlich im Weitsprung Platz fünf mit einer Weite von 3,93 m.

In dieser Weitsprungkonkurrenz der AK 10 hätte der auch erst neunjährige Leif Bethmann gerne ganz vorne mitgemischt, was ihm leider mit drei ungültigen Sprüngen verwehrt blieb. Über die 30m erlief sich Leif Rang fünf.

Medaillengarant Elias Labus (M13) sicherte sich über die 75 m (9,84s) den fünften Platz und im Weitsprung die Bronzemedaille. Leider erwischte Elias nur einen gültigen Versuch, der allerdings mit 5,11 m gleich eine neue persönliche Bestleistung für ihn bedeutete. Auch Thore Schwartz und Samuel Wolter (beide M10) präsentierten sich bei ihren ersten Landesmeisterschaften vielversprechend. Thore wurde mit 1,23 m Vierter in der Hochsprungkonkurrenz und Samuel warf den Ball auf 41,50 m und belegte Platz fünf.

Den zwei Landesmeistertiteln der Jungen setzten die Mädchen ebenfalls zwei entgegen. Besonders das große Wittenberger Talent Leni Giese (W10) wusste zu überzeugen. Mit der besten Vorleistung im Weitsprung angereist, hatte sie auch bei den Landesmeisterschaften die Konkurrenz im Griff und gewann mit 4,28 m die Goldmedaille. Auch im Sprint zeigte sie ihr Talent und erkämpfte sich über 50 m Bronze in 7,89 s und über die 30 m den vierten Platz. Gemeinsam mit Anneke Schmidt, Lucy Sänger und Juliane Schmidt wurde sie zudfem für den achten Platz in der Staffel geehrt.


Mädchen trotzen Regenschauern


Bei den Mädchen der AK 12/13 setzte sich Luise Gräfling (W12) erneut in Szene. Die starke Zeit von 10,53 s über die 75 m bedeutete für Luise nicht nur persönliche Bestleistung, sondern auch die Silbermedaille. Im sehr spät gelegten Weitsprungwettbewerb der W12 kämpften Elina Brohse und Lena Rieckhof im Verlauf der Sprünge mit dem einsetzenden Regen. Elina trotzte den wiedrigen Bedingungen mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 4,38 m und erreichte Platz fünf. Lena hatte sich nach sehr guten Trainingsergebnissen deutlich mehr vorgenommen, musste sich aber in der Endabrechnung mit 4,37 m und Platz sechs zufrieden geben.

Für den letzten Prignitzer Landesmeistertitel des Tages sorgte Nathalie Loock (W11) über die 800 m. Über diese Distanz ist sie bisher ungeschlagen und konnte sich über ihren vierten Titel in Folge freuen. Da der Lauf ebenfalls im strömenden Regen stattfand, war dies allerdings Nathalies bisher härtestes Rennen.

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