Reit- und Springturnier des RGV Groß Lüben : Prignitzer nutzen Heimvorteil

Siegmar Stroehmer aus Neustadt sicherte sich den Sieg im Hauptspringen von Groß Lüben.
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Siegmar Stroehmer aus Neustadt sicherte sich den Sieg im Hauptspringen von Groß Lüben.

Reitsportler aus dem Kreis gewinnen beim 36. Reit- und Springturnier des RGV Groß Lüben elf Prüfungen

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03. Juni 2019, 23:24 Uhr

Die Reitsportler aus der Prignitz und aus Neustadt haben – was die Anzahl der Siege betrifft – das 36. Reit- und Springturnier des RFV Groß Lüben bestimmt. In elf Prüfungen blieb der Preis für Platz eins hier im Kreis, in sieben Prüfungen ging die Siegerschärpe an Aktive des Haupt- und Landgestüts.

Insgesamt gab es an den drei Turniertagen guten Spring- und Dressursport zu sehen. Allein die Besucherzahlen – vor allem am Sonntag – ließen zu wünschen übrig. An den Reitsportlern und am Rahmenprogram mit der Apache Live Stunt Show lag es sicher nicht. „Die sportliche Seite des Turniers war hervorragend und alles passte. Die Zuschauerseite am Sonntag war durch die Hitze und vor allen Dingen durch das gleichzeitig stattfindende Tierparkfest nicht zufrieden stellend, aber dadurch auch erklärbar“, sagte Hans-Dieter Haas, Vorsitzender des RFV Groß Lüben in seinem Fazit.

Zum sportlichen Teil: Thomas Kann (RFV Uenze) gewann auf Canaria Blue die Springpferdeprüfungen der Klassen A und L. Eine Sieg für die Prignitzer Farben holte auch Friedrike Schnehage (Uenze/A-Springen). Erfolge gab es für Annika Günther (A-Punktespringen) und Layla Mathiske (E-Dressur/beide PSV Quitzow), Jolina Martin (E-Stilspringen/Uenze) sowie Jeanette See (Zwei L-Dressur-Siege) und Chantal See (L-Punktespringen/beide RV Lindenhof). Für Erfolg Nummer zehn sorgte im Führzügelwettbewerb Tessa Kenzler vom RFV Putlitz und für Nummer elf Markus Schiemann ( Beestwind) in einem L-Springen.

Eine bemerkenswerte Punktlandung legte Lukas Burmeister (Redefin) in einem L-Springen hin. Er blieb mit seinen beiden Pferden Clausi und Cora fehlerfrei und fast zeitgleich. Acht hundertstel Sekunden betrug der Unterschied zwischen Platz fünf und sechs.

Die Nummer eins ist Dieter Lemm. Seit Jahren ist er der Chef der Parcoursmannschaft. Er bekam als Dank und Anerkennung ein Präsent.

„Wir sind sehr zufrieden und haben einige Erkenntnisse für das nächste Jahr gewonnen. Und schon mit den Vorbereitungen begonnen“, blickte Hans-Dieter Haas bereits auf die 37. Auflage im Jahr 2020.

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