Fussball : Prignitz-Trio zeigt Optimismus

Veritas-Neuzugang Hans Mischlewski (2. v. r., hier beim Test gegen Goldbeck) überzeugte in der Vorbereitung und präsentierte sich als wesentliche Verstärkung für den Angriff der Wittenberger.
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Veritas-Neuzugang Hans Mischlewski (2. v. r., hier beim Test gegen Goldbeck) überzeugte in der Vorbereitung und präsentierte sich als wesentliche Verstärkung für den Angriff der Wittenberger.

Wittenberge/Breese, Gülitz und Meyenburg sehen sich gut vorbereitet auf neue Saison

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10. August 2016, 22:09 Uhr

Mit dem Spiel des FSV Veritas Wittenberge/ Breese gegen den FK Hansa Wittstock am morgigen Freitag um 19.30 Uhr im Ernst-Thälmann-Stadion beginnt die Saison 2016/17 in der Fußball-Landesklasse West. Nach dem Aufstieg des Pritzwalker FHV 03 in die Landesliga werden die Prignitzer Farben in dieser Spielklasse neben Veritas vom Meyenburger SV Wacker und Rot-Weiß Gülitz vertreten. Diese beiden Mannschaften treffen am 1. Spieltag am Samstag in Gülitz aufeinander.

„Wir sind gut vorbereitet. Die Mannschaft ist da, sie hat die Tests sehr gut bestanden. Ich bin vollauf zufrieden“, blickt Christian Krause, Trainer des FSV Veritas Wittenberge/Breese mit Zuversicht auf den morgigen Auftakt unter Flutlicht. Die von ihm und Manuel Roeseler betreute Elf blieb in der Vorbereitung unbesiegt, zeigte offensiv sehr gute Ansätze und scheint deutlich schwerer auszurechnen zu sein als zuletzt.

Das liegt auch an Neuzugang Hans Mischlewski, der aus Parchim in die Prignitz wechselte. „Hans ist ein sehr großer Gewinn für uns“, lobt Christian Krause den Angreifer. Gerade ein torgefährlicher Stürmer, ein Knipser, hatte Veritas zuletzt gefehlt. Das bedeutete für das Trainergespann aber auch eine Änderung. „Wir mussten unser Spiel schon ein wenig umstellen“, erklärt Krause.

Neuzugang Nummer zwei – der in den Vorbereitungsspielen schon zum Einsatz kam – ist Sinan Dabirifard. „Er braucht noch ein bisschen“, sagt Christian Krause über den Offensivspieler, der von Rot-Weiß Gülitz kam.

Im Spiel nach vorn haben sich die Wittenberger verstärkt, in der Abwehr dagegen gab es mit Frederik Töpfer einen wichtigen Abgang. „Freddy ist sicher schwer zu ersetzen. Aber wir haben jetzt insgesamt mehr Optionen. So hat zum Beispiel auch Sebastian Metschulat in der Innenverteidigung positiv überrascht“, sieht der Coach den Kader gut aufgestellt.

Das will die Mannschaft, die auf jeden Fall besser abschneiden will als in der vergangenen Serie, dann morgen Abend auf dem Rasen gegen Wittstock beweisen. Ohne den privat verhinderten Torwart Martin Marx. Für ihn wird wohl Routinier Remo Hünemörder zwischen den Pfosten stehen.

Nach dem doch überraschend frühzeitigen und souveränen Klassenerhalt möchten die Spieler des SV Rot-Weiß Gülitz gern einen erfolgreichen Saisonauftakt feiern. „Gegen Meyenburg wird es schwer, aber wir rechnen uns durchaus Chancen aus. Die Mannschaft hat die Abgänge bisher gut verkraftet. Nun gilt es dies aber auch in Zählbares umzumünzen“, antwortet der Gülitzer Spieler Tony Hoppe auf die Frage nach der Situation bei den Rot-Weißen.

Immerhin verließen mit Chris Gerloff (Einheit Perleberg), Marvin-Peer Jahnke (Wacker Meyenburg), Sina Dabirifard (Veritas) und Marvin Guthke (Putlitzer SV) vier Akteure den Verein. Dafür kam Minas Pogosjan vom FSV Veritas. Nach Informationen aus Gülitz soll er aber gegen Meyenburg noch nicht mitwirken. Dazu rückten noch Oliver Bartel und Patrick Path aus dem zweiten Team der Rot-Weißen nach oben.

Der Meyenburger SV Wacker startet mit den Erfolgen beim TUL-Cup in Pritzwalk sowie beim Dreierturnier des SV Garz/Hoppenrade in die neue Saison. In dieser muss die Mannschaft von Trainer Raimund Mir ohne die Abgänge Christoph Mattner (Hansa Wittstock), Oliver Machner (SV Buckow) und Christoph Papke (Karriereende) auskommen. Neu im Kader sind Marvin-Peer Jahnke (Gülitz) und Ronny Janott (SV Blumenthal/Grabow).

Nach der desolaten Rückrunde will das Team wieder an bessere Zeiten anknüpfen. Und sich vor allem im Fairnesswettbewerb verbessern. Dort landete Wacker in der vergangenen Serie nach insgesamt 83 gelben, sechs gelb-roten und vier roten Karten auf dem vorletzten Platz. Knapp besser als der VfL Nauen.  

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