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Fussball : Prignitz liefert, Ruppin nicht

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Perleberger DFB-Stützpunkt schickt mit Pavel Marasov erneut Talent zur Sportschule

von
erstellt am 08.Jul.2016 | 22:02 Uhr

Am Ende einer jeden Fußballsaison wird Bilanz gezogen. Das gilt für die Nationalmannschaft, für den Verein – oder auch für die Nachwuchsstützpunkte des Deutschen Fußballbundes (DFB) mit ihren Auswahlteams. Für den Fußballkreis Prignitz/Ruppin (FKPR) fällt die Bilanz unterschiedlich aus. Zumindest was die Wechsel von Talenten zu den Sportschulen betrifft. Während vom Stützpunkt Neuruppin/Kyritz seit drei Jahren kein Nachwuchsakteur mehr den Sprung nach Cottbus oder Frankfurt/Oder schaffte, gelingt das dem Prignitzer DFB-Stützpunkt in Perleberg regelmäßig.

Beim Abschlusstraining des DFB-Stützpunktes Kyritz/ Neuruppin für die Saison 2015/16 wurde verkündet, dass kein Akteur den Weg zur Sportschule gefunden hat. „Mit den Talenten aus der Prignitz zusammen war dies einer der besten Jahrgänge in Brandenburg. Trotzdem schaffte es keiner nach Cottbus. Warum? Das wissen wir nicht. Es blieb unbegründet“, grübelte Stützpunktrainer Dietmar Bletsch, der von gewonnenen Endrundenturnieren sowie Siegen der Territorialauswahl berichten konnte. Seit drei Jahren schaffte kein Ruppiner Talent den Schritt an eine Sportschule. Bletsch und der FKPR-Vorsitzende Mike Schläger dankten den Eltern für ihr aufopferungsvolles Engagement. Sie nehmen oft weite Weg in Kauf, damit die Kinder eine maximale Förderung erhalten.

„Es waren auf jeden Fall gute Jahrgänge“, stimmte der Prignitzer DFB-Stützpunkttrainer Frank Dannehl seinem Kollegen Bletsch zu. Aber aus dem Bereich von Dannehl hat es in dieser Spielzeit ein junger Kicker geschafft. Pavel Marasov vom Pritzwalker FHV 03 wechselt zur Sportschule nach Cottbus.

Marasov tritt damit in die Fußstapfen von Maximilian Paproth (heute Sportschule Frankfurt/Oder) oder den Pritzwalkern Paul Telschow und Henry Jose (Cottbus bzw. Frankfurt/Oder). Einen anderen Weg ging Marlon Kyek. Der C-Junior des SSV Einheit Perleberg fiel bei Spielen in der Landesklasse den Beobachtern von Hansa Rostock und wurde von den Hanseaten in der Winterpause in das Internat nach Rostock geholt.

Es hätten noch weitere Talente aus der Prignitz diesen Weg einschlagen können. Doch für einen jungen Kicker war kein Schulplatz in der richtigen Jahrgangsstufe vorhanden und ein anderer verzichtete aus persönlichen Gründen.

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