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Leichtathletik : „Prignitz-Läufe bedeuten mir viel“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Laufsportler und Organisatoren aus dem Kreis zum Auftakt der Cup-Serie 2017 / Heute Start mit dem 3. Klempowseelauf in Wusterhausen

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erstellt am 21.Apr.2017 | 21:19 Uhr

Mit dem 3. Klempowseelauf des SV Wusterhausen beginnt heute die Laufserie um den Prignitzcup 2017. In insgesamt sechs Läufen werden die Sieger in den verschiedenen Altersklassen ermittelt. Zwei der Gewinner der Serie 2016 fragte der „Prignitzer“ nach der Bedeutung der Veranstaltung für sie, nach ihrem Lieblingslauf und der Aufnahme des Jahn-Gedenklaufes in die Serie: Yvonne Loock und Jörg Schulze.

„Es ist schön, wenn in der Region Läufe stattfinden, sie sind landschaftlich attraktiv und ich sehe sie als Training und Wettkampfpraxis“, sagte die Läuferin des SSV Einheit Perleberg. Jörg Schulze bieten die Läufe ebenfalls Training und Wettkampfpraxis, aber auch noch mehr: „Der Prignitzcup, eigentlich die Prignitz-Läufe bedeuten mir viel. Hier bin ich zu Hause, auch hier gibt es schöne Läufe. Ich versuche bei meiner Jahres-Lauf-Planung, die Prignitz-Läufe möglichst zu integrieren. Sie sind keinesfalls nur Trainingsläufe. Ich versuche sie möglichst zu gewinnen“, lautete seine Einschätzung.

Während bei Yvonne Loock die Cup-Termine „zum Glück“ in ihren Laufkalender passen und sie auch heute in Wusterhausen startet, sieht es bei Jörg Schulze da etwas anders aus: „Am Klempowsee-Lauf kann ich nicht teilnehmen. Meine Tochter hat mit ihrem PHC- Handballteam ein Auswärtsspiel in Wünsdorf. Da soll ich unbedingt mitkommen. Ich habe aus gutem Grund nachgegeben – ich nehme mir oft genug von der Familie für meine Lauferei frei“, erzählte der Laufsportler des ESV Wittenberge.

Bei der Frage nach dem Lieblingslauf legte sich das Duo nicht endgültig fest. „Ich mag eigentlich die harten Dinger – der Rolandlauf über 22 km und in Wittstock den Halbmarathon, hier auch schon mal bei Hitze. Auch der Klempowseelauf über 18 km mit seinen vielen kurzen Anstiegen geht auch richtig ab. Ich bin eigentlich Neuruppiner, seit 20 Jahren in der Prignitz. In Neuruppin gibt es den Hubertuslauf über 27 km. Auch einer meiner ganz großen Favoriten, tolle Landschaft, harte Strecke“, antwortete Jörg Schulze.

Yvonne Loock favorisiert die Perleberger Veranstaltung. „Der Rolandlauf, denn die Strecke durch den Wald und über die kleinen Brücken ist nett. Obwohl der Klempowseelauf wegen der Crossstrecke auch toll ist“, erklärte die Prignitzer Sportlerin der Jahre 2016 und 2017.

Neu im Prignitzcup ist der Jahn-Gedenklauf in Lanz. Beide Sportler begrüßen das. „Ich finde, dass der Jahn-Gedenklauf eine gute Alternative für den Kyritzer Lauf ist, da dieser leider nicht mehr stattfindet“, sagte Yvonne Loock.

Ähnlich drückte es Jörg Schulze aus: „Mir ist es sehr wichtig, dass sich Lauffreunde engagieren und einen Lauf aus der Taufe gehoben haben. Auch wenn bei den ersten zwei Austragungen noch nicht alles klappte. Der Kyritzer-Silvester-Lauf mit Familie Plagemann und der Prignitzer-Herbstlauf mit Anne Brandt sind Geschichte. Die Organisatoren haben sich viele Jahre aufgeopfert. An so einem Lauf hängt viel Vorbereitungsarbeit. Schön, dass es mit Klempowssee und Jahn-Gedenklauf zwei neue Läufe gibt“.

Die Laufserie endet mit der Moormeile in Bad Wilsnack. Dort ist Stephan Michelis einer der Mitorganisatoren im Team des SV Prignitz Bad Wilsnack/Legde. Und auch Teilnehmer an der Moormeile. Aber ihn reizen auch andere Strecken. „Bisher habe ich ausschließlich an der Moormeile teilgenommen, würde aber gern auch an anderen Läufen mitlaufen. Hatte ja mit meinem ersten Halbmarathon in Rostock auch ein tolles Lauferlebnis. Da ich jetzt weniger Fußball spiele, brauche ich ja einen Ausgleich“, meinte er.

Als Organisator ist er mit der Moormeile sehr zufrieden, freut sich aber auch über Anregungen. „Der Abschluss für die Prignitzer in Bad Wilsnack wird bislang positiv aufgenommen, für die Siegerehrung am Ende ist es mit dem Publikum und Teilnehmern ein toller Abschluss. Das Organisationsteam bekommt durchweg positive Rückmeldungen. Aber ein paar Hinweise helfen uns ja auch, immer besser zu werden“, sagte Stephan Michelis.

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