Reiten : Prignitz-Duell im Stechen

Paula Melina Wernicke (RFV Uenze) platzierte sich mit Charlien Sheen in der Springprüfung mit steigenden Anforderungen der Klasse A**.
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Paula Melina Wernicke (RFV Uenze) platzierte sich mit Charlien Sheen in der Springprüfung mit steigenden Anforderungen der Klasse A**.

Lukas Burmeister gewinnt S-Springen vor Robert Bruhns / Veranstalter mit Reitturnier Viesecker Mühle sehr zufrieden

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29. Juli 2019, 14:02 Uhr

„Unser geändertes Konzept, an allen Tagen nur Springen und mit dem Flutlicht- und S-Springen zwei Premieren anzubieten, ist voll aufgegangen“, lautete das Fazit von Hausherr Thomas Kann nach dem 6. Reitturnier Viesecker Mühle am vergangenen Wochenende auf der Anlage der Familie Kann. „Es waren tolle drei Tage. Das Wetter hat uns aber auch in die Karten gespielt. Und alles ist unfallfrei abgelaufen. Auch von den Reiterkollegen gab es viel Lob. Viele wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein. Dann werden wir wohl auch wieder einen Dressurtag mit einbauen“, versprach Turnierleiter Thomas Kann.

18 Wettbewerbe boten Reitern und Pferden eine breite Palette an Prüfungen. Über 100 Reiterinnen und Reiter, vorrangig aus aus den Landesverbänden Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, brachten über 300 Pferde an den Start. Und auch die Zuschauer, meist gut vor der Sonne unter dem großen Schleppdach geschützt, kamen voll auf ihre Kosten.

Der Sieg bei der wichtigsten Springprüfung, einem S-Springen über Hindernisse mit Höhen von 1,40 Meter und etwas darüber, blieb in der Prignitz. Lukas Burmeister gewann auf Cleo und sicherte sich zusätzlich eine Prämie in Höhe von 250 Euro. Der Karstädter, der kürzlich seine Ausbildung auf dem Landgestüt in Redefin beendete und für die RSG Pritzwalk reitet, verwies den im ersten Umlauf ebenfalls fehlerfrei über die zwölf Hindernisse gekommenen Robert Bruhns (Jumping Arena Gadow) und Great Princess auf Rang zwei. Während Burmeister im Stechen erneut einen Null-Fehler-Ritt hinlegte, kostete Bruhns ein Abwurf den Sieg. Die Prüfung der schweren Klasse war die erste in der Prignitz seit sechs Jahren und gleichzeitig würdiger Abschluss der vom RFV Uenze unterstützten Veranstaltung. „Super, dass gleich zwei Prignitzer gegeneinander um den Sieg gesprungen sind“, fand Kann, der selbst beim Hauptspringen passen musste.

Mit seinen eigenen Ergebnissen an den Vortagen war der Hausherr dennoch „sehr zufrieden. Die jungen Pferde sind gut gegangen, obwohl es für sie ja etwas anders als sonst war“, fand Thomas Kann, der sich insgesamt sechs Mal platzierte und sich mit Cellisto den Sieg der Springpferdeprüfung Klasse L mit der Wertnote 8,4 sicherte.

Die Premiere des Flutlichtspringens der Klasse A am Samstagabend entschied Janine Hermann (RFV Uenze) auf Mister Mähden vor Inga Saß auf Gustav sowie Claudia Perse-Adamske (beide PSV Berge) auf Levita im Stechen für sich.

Ganz begeistert vom abendlichen Springen zeigte sich auch Manfred Genske: „Das war eine ganz tolle Veranstaltung mit spannendem Sport und einer Riesenstimmung. Die Zuschauer sind richtig mitgegangen. Wer nicht dabei war, hat richtig was versäumt.“

Dass bei der sechsten Auflage des Reitturniers an der Viesecker Mühle alles so reibungslos und stimmungsvoll ablief, rechnete Thomas Kann auch seinem ganzen Team hoch an. „Ob Parcoursmannschaft, jeder Helfer, die Richter, oder, oder. Jeder wusste, was zu tun war. Damit steht und fällt ja so ein Turnier“, bedankte sich der Gastgeber bei seinem Team.

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