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Fussball : Pokalfinalort sorgt für Unruhe

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Rot-Weiß Gülitz fühlt sich bei der Vergabe des Endspiels im Kreispokal benachteiligt und fragt nach. Fußballkreis antwortet

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erstellt am 03.Mai.2014 | 08:07 Uhr

Die Austragung der Endspiele im Fußball-Kreispokal der Herren und Altherren 2014 am 7. Juni auf dem Sportplatz des SV Garz-Hoppenrade sorgt für Aufregung. Der SV Rot-Weiß Gülitz hatte sich im Rahmen seines 90-jährigen Vereinsjubiläums um die Ausrichtung der Finalspiele beworben, von der Zusage an den SV Garz-Hoppenrade über Dritte erfahren, aber selbst keine Absage erhalten.

Das warf beim Gülitzer Teammanager Wolfgang Niemeyer einige Fragen auf, die er in einer dem „Prignitzer“ vorliegenden Nachricht an den Fußballkreis Prignitz (FKP) stellte. Zum Beispiel: „Wer entscheidet über den Austragungsort? Wann und Wo wurde dieses beschlossen? Welche Personen haben dieses beschlossen? Hat Garz eine offizielle Bewerbung abgegeben? Warum sind die abgewiesenen Vereine bisher nicht informiert worden?

Dies war bereits unser vierter Versuch die Endspiele in Gülitz auszutragen. Aufgrund der beschriebenen Umstände ist unsere Nichtberücksichtigung in diesem Jahr besonders verwunderlich und sehr enttäuschend“, heißt es dort.

Die Antwort durch den FKP folgte prompt: „Es gab drei Bewerbungen zur Austragung der Endspiele. Einheit Perleberg scheidet als Endspielteilnehmer aus, da das Endspiel auf einem neutralen Platz erfolgen soll. Lediglich bei Beteiligung einer unterklassigen Mannschaft kann laut Spielordnung das Endspiel auf der Platzanlage dieser Mannschaft ausgetragen werden. Somit waren Garz/Hoppenrade und Gülitz die Bewerber um die Austragung. Darüber wurde auf der Vorstandssitzung am 8. April abgestimmt. Die einstimmige Entscheidung lautete Garz/Hoppenrade. Eine Absage an die übrigen Bewerber hat es in der Vergangenheit erst gegeben, wenn der Vertrag mit dem entsprechenden Verein abgeschlossen wurde. Zuvor wird und wurde nur mit dem austragenden Verein Kontakt aufgenommen. In den letzten Jahren haben auch alle Vereine die Entscheidungen des Vorstandes in dieser Hinsicht akzeptiert“, lautete die Erklärung des Spielausschussvorsitzenden Joachim Teichmann. Diese Aussage bestätigte der FKP-Vorsitzende Klaus-Peter Kohn in einem weiteren Schreiben.

Eine anderer Satz im Gülitzer Schreiben merkt an, „Garz-Hoppenrade soll zum dritten Mal in den letzten Jahren die Pokalendspiele der Prignitz austragen.“ Nach unseren Recherchen fand zumindest in den vergangenen fünf Jahren kein Kreispokalendspiel auf dem Sportplatz in Hoppenrade statt. Die Austragungsorte waren zuletzt Lenzen (2009), Perleberg (2010), Putlitz (2011), Berge (2012) und Pritzwalk (2013).

Kennern der Szene ist aber bestimmt auch nicht verborgen geblieben, dass es in der jüngeren Zeit die ein oder andere Meinungsverschiedenheit zwischen den Verantwortlichen der Rot-Weißen und dem Fußballkreis Prignitz gegeben hat.




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