Fussball : Plan ging nicht ganz auf

Gemeinsam stemmen sich Kevin Torster, Marvin Gramsch und Frederik Töpfer (v.l.) gegen die RSV-Angreifer.
Gemeinsam stemmen sich Kevin Torster, Marvin Gramsch und Frederik Töpfer (v.l.) gegen die RSV-Angreifer.

Landesliga Nord: Einheit Perleberg kassiert 0:5-Heimpleite gegen Tabellenführer RSV Eintracht

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26. November 2018, 06:58 Uhr

Dass die Bäume für die Männer vom SSV Einheit Perleberg in der Fußball-Landesliga Nord nicht in den Himmel wachsen, mussten sie am Samstag leidvoll erfahren. Denn nach zuvor zwei Siegen kassierten die Rolandstädter gegen den souveränen Tabellenführer RSV Eintracht 1949 eine klare 0:5 (0:3)-Heimniederlage. Während die Gäste „Herbstmeister, Herbstmeister“ skandierten, schlichen die Schützlinge des Trainerduos André Schutta/Stefan Prüfer enttäuscht vom Rasenplatz des Jahnsportparks. Dabei hatten sie dem Spitzenreiter zuvor 90 Minuten kämpferisch ordentlich Paroli geboten, in Sachen Kreativität und Effizienz aber eine Lehrstunde erhalten.

Die nach der überraschenden Niederlage in der Vorsaison und dem damit verspielten Aufstieg dieses Mal geduldig auf ihre Chance lauernden Stahnsdorfer gingen nach einem quer durch den SSV-Strafraum segelnden Freistoß von Marcus Stachnik in Front (14.). Dennis Paul baute die Führung nach einem Konter auf 2:0 (32.) aus. Auf der anderen Seite fehlte Florian Plog, der sich zuvor stark in Szene gesetzt hatte, bei der besten SSV-Chance die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss (35.). Besser machte es da RSV-Kapitän Julian Rauch, der sein Torekonto kurz vor (44.) und nach der Halbzeitpause (50.) auf 15 Treffer ausbaute. Lukas Olff machte mit dem 0:5 (70.) dann endgültig alles klar.

„Das war eine unnötig hohe Niederlage“, war Stefan Prüfer nach dem Abpfiff bedient. „Heute haben viele individuelle Fehler zu Toren geführt. Wir müssen aber honorieren, dass wir gegen einer Gegner verloren haben, der eine Liga besser ist. Unsere Punkte müssen wir gegen andere Teams holen. Trotz alledem sind wir nicht unzufrieden mit der Mannschaft“, so Prüfer, der nach Verletzungen und den zeitgleich in Frankfurt/Oder spielenden A-Junioren personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte. „Wir hatten einen Plan und der ist zumindest die ersten 20 Minuten gut aufgegangen“, erklärte Prüfer, dessen Team den RSV mit eigener Offensivkraft „schocken“ wollte. Allerdings gab der Trainer auch zu, dass es durch das Fehlen von Spielern wie Kapitän Christian Becken (fällt mit Knieverletzung noch Monate aus) oder William Richart an Spielintelligenz mangelt. Chancen für Einheit blieben auch deshalb Mangelware.

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