Handball : PHC zittert sich zum Sieg

Mit viel Einsatz hat sich PHC-Kreisläufer Bastian Priess (r.) in dieser Szene durchgesetzt und wirft auf das Wusterwitzer Tor.
Mit viel Einsatz hat sich PHC-Kreisläufer Bastian Priess (r.) in dieser Szene durchgesetzt und wirft auf das Wusterwitzer Tor.

Wittenberger Sieben erkämpft sich 27:24 (11:10)-Erfolg gegen Wusterwitz

23-11368052_23-66107971_1416392404.JPG von
01. Dezember 2019, 23:51 Uhr

Am Ende der 60 Minuten kam in der OSZ-Halle am Samstag dann doch so etwas wie Adventsstimmung auf: Die Handballer des PHC Wittenberge verabschiedeten sich mit einem hart erkämpften 27:24 (11:10)-Erfolg gegen Blau-Weiß Wusterwitz in die Weihnachtspause. Für die Prignitzer geht es in der Verbandsliga erst im kommenden Jahr weiter. Am 11. Januar sind sie zu Gast beim verlustpunktfreien Spitzenreiter 1. VfL Potsdam II.

Vor dem Spitzenreiter wartete jetzt das Schlusslicht. Wusterwitz reiste mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern an und verkaufte sich mit dieser Mini-Besetzung sehr ordentlich. Auch deshalb, weil den Wittenbergern vor allem im ersten Durchgang die Ideen fehlten und sie den Gästen es mitunter leicht machten, Tore zu erzielen. So stand es nach dem 4:4 (9.) auf einmal 4:8 (16.). Doch bis zum Seitenwechsel wurde der PHC-Siebener stärker und erkämpfte sich mit einem 7:2-Lauf eine knappe 11:10-Pausenführung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte legten die Gastgeber konzentriert los. Vier Treffer in Folge bescherten eine 15:10-Führung (35.). Die Vorentscheidung schien gefallen. Weit gefehlt. Wusterwitz kämpfte sich heran und glich plötzlich zum 19:19 (48.) aus. Der PHC zitterte, geriet ins Wanken, fiel aber nicht. Jetzt war es der Wille, der den Wittenbergern den entscheidenden Vorteil brachte. Und auch vielleicht die Rote Karte für Blau-Weiß-Routinier Torsten Pfeil, bis dahin Denker und Lenker seines Teams. Der PHC machte den Sack zu. Beim 26:23 (57.) war die Partie entschieden. Martin Giske setzte den Schlusspunkt. Die Adventszeit konnte beginnen.

„Das war sicherlich kein gutes Spiel von uns. Wir haben uns von Wusterwitz einlullen lassen in der Abwehr. Unsere Torhüter hatten auch nicht ihren besten Tag und auf dem Weg nach vorne haben wir zu viele Fehler gemacht. Dennoch hat die Mannschaft gekämpft und verdient gewonnen“, lautete das Fazit von PHC-Trainer Steffen Tonello.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen