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Handball : PHC überrascht Tabellenzweiten

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger sichern sich beim 28:26 gegen LHC Cottbus II wichtige Punkte

von
erstellt am 12.Feb.2017 | 23:16 Uhr

Die Handballer des PHC Wittenberge landeten am 13. Spieltag der Brandenburgliga einen unerwarteten 28:26 (17:11)-Heimerfolg gegen den Lausitzer Handballclub (LHC) Cottbus II. Insbesondere Martin Giske mit acht Toren und Christian Walenciak (6) zeichneten sich in einem spannenden Spiel mit ihrer Treffsicherheit aus. Verdienter Lohn für eine solide Vorstellung ist mit 11:15 Punkten der 7. Tabellenplatz. Dies zeigt wie eng es dieses Jahr in dieser Liga zugeht. Die Prignitzer können also zunächst einmal durchatmen.

Die ersten Minuten begannen vielversprechend. Schnell lagen die Prignitzer 3:1 vorn, aber ebenso schnell 3:5 zurück. Die Cottbuser, die einige Leistungsträger ersetzen mussten, erzielten immer wieder über die schnelle Mitte leichte Tore. Allen voran Sven Haase und Matthias Lehmann bekam der PHC, der neben Patrick Cesla und Matthias Richter auch auf das angeschlagene Geburtstagskind Martin Hückel verzichten musste, über die gesamte Partie kaum in den Griff.

Die Prignitzer fingen Mitte der ersten Halbzeit an, körperbetonter in der Abwehr aufzutreten und im Angriff spielerisch die Lücke in der gut stehenden Cottbuser Abwehr zu finden. Vor allem Martin Giske und Christian Walenciak sowie Christoph Böcker auf der Außenposition warfen die Prignitzer, denen nach einem 5:7-Rückstand ein 12:4-Lauf gelang, zum Halbzeitresultat von 17:11. Trainer Marcin Feliks konnte recht zufrieden in die Kabine gehen.

Was Feliks speziell in den ersten 12 Minuten der zweiten Halbzeit dann jedoch sah, wird ihm nicht gefallen haben. Abspiel- und Fangfehler, Nachlässigkeiten in der Abwehr und e Fehlwürfe ließen die Cottbuser Morgenluft schnuppern und zum 21:21 ausgleichen.

Die Prignitzer schafften es lange nicht, ruhig und überlegt ihre Angriffe vorzutragen und die Abwehr gut zu organisieren. Fanden sie dann doch eine Lücke in der Cottbuser Deckung, dann schien es, dass Keeper Eric Kozlowski das Tor vernagelte. Einzig Kraft- und Energieleistungen im eins gegen eins verhalfen David Krabbe und Christian Walenciak zu Toren, die in dieser Phase äußerst wichtig waren.

Die Gäste hatten mehrfach die Chance in Front zu gehen, aber entweder scheiterten sie an PHC-Schlussmann Stephan Neutmann oder verloren durch technische Fehler den Ball. So hielten die Gastgeber die Cottbuser über die 25:23, 26:24 und 27:25 bis zum 28:26-Endstand minimal auf Distanz. Bei einer höheren Konzentration über die gesamte Spielzeit wäre ein deutlicheres Ergebnis möglich gewesen. Trainer Marcin Feliks bleibt eine Woche, diese Schwäche abzustellen. Am kommenden Samstag wartet mit dem SV Lok Rangsdorf vor erneut heimischer Kulisse ein direkter Tabellennachbar.

 



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