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Handball : PHC-Team erneut auf gutem Weg

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Handballer begeistern Zuschauer gegen Oberhavel. Trainerwechsel beim kommenden Gegner HSG Schlaubetal

von
erstellt am 18.Okt.2014 | 09:44 Uhr

Die Handball-Saison der Männer in der Brandenburgliga ist noch sehr jung. Nach vier Spieltagen steht der PHC Wittenberge mit 3:5 Punkten auf den 8. Tabellenplatz. Beim Vergleich mit den ersten vier Partien der vergangenen Saison steht fest, dass vor einem Jahr auf der Habenseite 8:0-Punkte standen. Aktuell sind es 3:5-Zähler. Und doch ist es ein besseres Ergebnis, werden die Resultate gegen die bisherigen Gegner miteinander verglichen.

Gegen Falkensee verlor der PHC auch in der zurückliegenden Saison sein Heimspiel. In dieser 32:35, in der letzten mit 31:35. In Brandenburg stand ebenso eine Niederlage am Ende zu Buche. In dieser 31:22, in der letzten 36:31. In Bad Liebenwerda gab es in dieser Saison ein 26:26-Unentschieden, in der Serie 2013/14 ein 25:25. Von den Ergebnissen, ob Sieg oder Niederlage, bis hierher dieselben Resultate.

Das Heimspiel gegen den HSV Oberhavel verlor der PHC in der letzten Saison mit 23:25 – Diesmal drehten die Prignitzer den Spieß um, gewannen vor einer Woche 36:30. Das sind Punkte die beim PHC nicht eingeplant waren – und damit ein ganz besonderes Lächeln bei allen Beteiligten ins Gesicht zauberten. Es zeigt aber auch das, was PHC-Präsident Andreas Giske vor der Saison angesprochen hatte. Die Mannschaft ist für die Gegner nicht mehr die große Unbekannte, aber sie hat sich auch weiter entwickelt. Und mit Patrick Cesla und Benjamin Görtler zwei wichtige Akteure hinzubekommen. Der Kader ist gut besetzt, kann aber ersatzgeschwächt sicher nicht immer so eine Energieleistung abrufen wie jüngst gegen den Spitzenreiter.

Von den Spielern um Detlef Bebber und Martin Hückel war es aber schon ein deutliches Signal, was in dieser Mannschaft für Reserven schlummern. Diese immer zur richtigen Zeit abzurufen ist nicht einfach. Die Brandenburgliga scheint in dieser Saison sowieso eine kleine Wundertüte zu sein. Das zeigen die Resultate. Hier kann an einem guten Tag fast jeder jeden schlagen.

Wer die Wittenberger kennt, weiß, dass sie besonders gegen die so genannten Favoriten meist ihre besten Spiele bestreitet. In der vergangenen Spielzeit bezwang der PHC den späteren Staffelsieger und Aufsteiger in die Ostsee-Spree-Liga, den 1. SV Eberswalde, mit 35:32. Und dann war da noch das Spiel gegen die HSG Schlaubetal. Die Prignitzer lagen zu Beginn der zweiten Halbzeit 12:21 zurück, Bastian Prieß und Tobias Jüchert saßen nach ihrer jeweils dritten Zeitstrafe schon draußen. Niemand glaubte mehr an ein positives Ende. Doch der PHC wendete das Blatt, siegte noch 30:28.

Die HSG Schlaubetal ist der nächste Gast der Wittenberger am 2. November in der OSZ-Halle. Die HSG zog nach 0:6-Punkten die Notbremse. Der letzte Pflichtspielsieg datiert vom 30. März (26:19 gegen Oberhavel). Seitdem gab es nur Niederlagen. Und nach dem desolaten 17:29 gegen Lok Rangsdorf entließ HSG-Präsident Peter Palwitz den bisherigen Trainer Uwe Kern, der zugleich auch sportlicher Leiter war. In dieser Funktion soll er nach einer Auszeit wieder fungieren. Neuer Coach auf der Bank ist HSG-Vizepräsident Uwe Hobelmann (als Interimstrainer). Er betreute die Mannschaft auch im letzten Auswärtsspiel beim MTV 1860 Altlandsberg II.

Wer weiß hingegen, wo der Weg des PHC noch hinführt. Der nächste Schritt wäre die Ostsee-Spree-Liga. Zumindest mal davon träumen ist ja erlaubt.

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