PHC-Team braucht Erfolgserlebnis

PHC-Spieler Christian Walenciak (M.) sucht die Lücke in der Altlandsberger Abwehr am Kreis.
PHC-Spieler Christian Walenciak (M.) sucht die Lücke in der Altlandsberger Abwehr am Kreis.

Wittenberger Handballer verlieren beim 28:35 gegen Altlandsberg II fünftes Spiel in Folge

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09. November 2015, 01:47 Uhr

Im Moment steckt bei den Handballern des PHC Wittenberge der Wurm drin. Mit dem 28:35 (11:17) in einer wieder mal gut gefüllten OSZ-Halle gegen den MTV 1860 Altlandsberg II mussten die Prignitzer in der Brandenburgliga jetzt die fünfte Niederlage in Folge hinnehmen.

Zehn Minuten spielten die Gastgeber gegen den Spitzenreiter konzentriert. Dann machten sie die Altlandsberger Reserve mit eigenen Fehlern stark. Und einmal in Rückstand wuchs bei den PHC-Spielern die Verunsicherung. Die Mannschaft braucht dringend ein Erfolgserlebnis.

„Ich war schon enttäuscht über den Ausgang der Partie. Dabei stimmte die Einstellung und wir haben vorher sehr gut trainiert. Auch die Trainingsbeteiligung war gut. Doch im Spiel waren wir nach gutem Beginn wieder undiszipliniert, im Angriff zu diesem Zeitpunkt zu oft unvorbereitet“, sagte PHC-Trainer Martin Feliks zu der Phase, als sein Team gegen die Altlandsberger, die mit Michael Zieschang einen Akteur aus der Oberliga-Mannschaft einsetzten, von 8:10 bis zum 11:17 zur Pause deutlich in Rückstand geriet.

Nach dem Wechsel bot sich ein unverändertes Bild. Die Wittenberger leisteten sich Abspielfehler und überhastete Würfe, konnten auch eine 6:4-Überzahlsituation nicht nutzen. Und wenn es einmal nicht läuft, dann kommt noch Pech hinzu. Mehrfach trafen die PHCer Pfosten und Latte. Das war es eine gerechte Entschädigung, dass der vom MTV-Keeper eigentlich parierte Siebenmeter von Christoph Böcker hinter dem Torwart aufsetzte und dann mit viel Drall ins Netz ging.

Die Gastgeber kämpften und hielten so die Niederlage zumindest im einstelligen Bereich. „Die Mannschaft ist noch in der Findungsphase. Wir haben mit einen der besten Angriffe der Liga, zugleich aber auch die drittschlechteste Abwehr. Und Spiele werden nun mal in der Abwehr gewonnen“, erklärte Marcin Feliks.

Der Coach hatte übrigens Sondertraining mit Christian Walenciak gemacht. Das zahlte sich aus. Feliks lobte seinen Spieler, „auch wenn er viel Pech hatte.“ Ein Lob gab es vom Trainer auch für die Zuschauer: „Sie sind nach zuletzt vier Niederlagen auch gegen den Spitzenreiter zahlreich gekommen. Kompliment.“

Nicht nur deshalb ist allen – Spielern, Trainern, Verantwortlichen und Fans – mal wieder ein Erfolgserlebnis zu gönnen.  

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