Handball-Landesliga : PHC-Sieben winkt Staffelsieg

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Wittenberger Handballer erwarten morgen ärgsten Verfolger Eberswalde II zum Spitzenspiel

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22. März 2018, 21:23 Uhr

Die Handballfans im Kreis haben am morgigen frühen Abend die Qual der Wahl: Entweder sie besuchen um 17 Uhr das Spitzenspiel der Landesliga Nord in der OSZ-Halle zwischen dem PHC Wittenberge und dem 1. SV Eberswalde II oder sie verfolgen um 18 Uhr das Kreisderby zwischen dem HC Pritzwalk und Blau-Weiß Perleberg in der Quandthalle.

PHC Wittenberge – 1. SV Eberswalde II (Hinspiel: 26:27). Der Spitzenreiter empfängt den Tabellenzweiten. Sechs Punkte beträgt derzeit der Vorsprung des PHC. Bei einem Sieg wären es dann deren acht. „Ich denke schon, dass man beim Spiel gegen Eberswalde von einer Vorentscheidung reden kann. Gewinnen wir das Spiel und damit auch den direkten Vergleich gegen Eberswalde, kann uns rein rechnerisch nur noch Perleberg einholen. Wir benötigen dann aus den letzten vier Spielen lediglich einen Punkt, um den Aufstieg perfekt zu machen“, antwortete PHC-Spielertrainer Martin Hückel auf die Frage nach einer etwaigen Vorentscheidung.

Deshalb fiebern die Wittenberger der Partie entgegen. „Bei dieser Ausgangslage ist die Motivation natürlich groß. Insbesondere da wir mit Eberswalde aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen haben. Ich denke die Zuschauer können ein spannendes Spitzenspiel erwarten“, meinte Hückel, der morgen auf Karl Giske, Tobias Jüchert und Christoph Böcker verzichten muss.

Die Wittenberger brauchen auf jeden Fall eine Steigerung gegenüber dem Derby von vor zwei Wochen. „Das Pritzwalk-Spiel ist aus den Köpfen. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen und möchten uns gegen Eberswalde rehabilitieren. Wir hoffen auf eine volle Halle und die tatkräftige Unterstützung der Zuschauer“, so Hückel.

Handball Club Pritzwalk – SV Blau-Weiß Perleberg (25:31). Beim Kreisderby in der Quandthalle treffen zwei Teams mit unterschiedlichen Serien aufeinander. Die Gastgeber verloren ihre jüngsten sechs Spiele, die Perleberger dagegen blicken auf fünf Siege in Folge zurück. Bei den Pritzwalkern steckte vor allem die etwas unglückliche Niederlage (24:25) gegen den PHC lange in den Knochen. „Das Wittenberge-Spiel muss abgehakt sein. Wir müssen nach vorne schauen und dringend punkten. Da spielt der Gegner – ob von nah oder fern – keine Rolle. Dass es aber wieder ein Derby gibt, macht die Sache nicht einfacher. Die Perleberger haben zuletzt mit guten Ergebnissen überzeugt und werden mit breiter Brust in die Quandthalle kommen“, sagte HC-Coach Sebastian Wienke.

Das bestätigte der Perleberger Spielertrainer Marcel Domagala. „Natürlich sind wir als Tabellendritter gegen den Vorletzten der Favorit. Aber wir wissen um die Stärken der Pritzwalker und werden sie nicht unterschätzen“, teilte er mit. Die Blau-Weißen werden wohl in Bestbesetzung antreten und „müssen und wollen punkten“ – so die Ansage von Domagala. Denn bei einem Sieg und einer Eberswalder Niederlage könnten die Perleberger auf Rang zwei springen.

Doch punkten wollen auch die Pritzwalker. „Wir müssen an die Leistung aus dem Wittenberge-Spiel anknüpfen und noch kaltschnäuziger zu Werke gehen. Mit dieser Leistung können wir jeden Gegner in der Liga ärgern“, erklärte Trainer Sebastian Wienke.

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