Handball : PHC-Rumpftruppe erkämpft Remis

Auch die starke Leistung von PHC-Torwart Steffen Tonello trug dazu bei, dass die stark ersatzgeschwächten Wittenberger bei der HSG Teltow/Ruhlsdorf einen Punkt holten.
Auch die starke Leistung von PHC-Torwart Steffen Tonello trug dazu bei, dass die stark ersatzgeschwächten Wittenberger bei der HSG Teltow/Ruhlsdorf einen Punkt holten.

Letztes Wittenberger Aufgebot holt 31:31 bei HSG Teltow/Ruhlsdorf

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08. Dezember 2014, 10:39 Uhr

Einen gelungenen Jahresabschluss feierten die Handballer des OHC Wittenberge in der Brandenburgliga. Sie erkämpften mit dem 31:31 (14:15) beim Tabellenvierten HSG RSV Teltow/ Ruhlsdorf einen Zähler und gehen nun mit 8:10 Punkten auf Rang sieben liegend in die Weihnachtspause. Weiter geht es am 11. Januar (Sonntag) 2015 mit dem letzten Spiel der Hinrunde. Dann ist der HSV Wildau 1950 zu Gast in der OSZ-Halle.

Die Liste der fehlenden PHC-Spieler in Teltow/ Ruhlsdorf klang beachtlich. Benjamin Peter, Marc Steffen Köhring, Tobias Jüchert, David Krabbe, René Jahns und Benjamin Görtler waren nicht dabei, Martin Giske und Bastian Prieß saßen auf der Bank, kamen aber nicht zum Einsatz. So stellten sich sieben Feldspieler, darunter Andre Walter, der Aufgabe.

„Das war für diese Rumpftruppe eine ganz passable Leistung“, lobte PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski das Team. In einer spielerisch sicher nicht sehr schönem Partie ließen sich die Wittenberger nicht von zwischenzeitlichen Rückständen (1:4, 5:9, 9:13) schocken und kämpften sich immer wieder heran.

Das änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht. Es stand 14:19 und 18:23, doch die Gäste mit einem starken Torwart Steffen Tonello und Nachwuchstalent Andre Walter in seinem ersten Brandenburgliga-Einsatz (Lipinski: „Er hat seine Sache gut gemacht.“) ließen sich nicht abzuschütteln.

Beim 25:25 gelang Florian Maske der Ausgabe. Mathias Richter bringt seine Farben mit dem 29:28 erstmals in Führung (55.). Ein paar Minuten dürfen die Prignitzer vom Auswärtssieg träumen. Dieser Traum zerstört dann der Siebenmeter der Gastgeber sechs Sekunden vor Schluss zum 31:31.

Dennoch herrschte große Zufriedenheit im Lager des PHC. „Hut ab vor der Truppe“, zollte auch Ingo Lipinski dem Häuflein der Aufrechten noch einmal großen Respekt. „Wir haben jetzt 8:10 Punkte und wenn wir dann Anfang Januar das Heimspiel gegen Wildau gewinnen, dann sieht das schon ganz gut aus“, lautete sein abschließendes Fazit.

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