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Handball : PHC rettet ohne Trio einen Punkt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger holen sich im Heimspiel der Handball-Brandenburgliga ein verdientes 35:35 (19:19) gegen den SV 63 Brandenburg-West

Heimspiele der Handballer des PHC Wittenberge behalten auch scheinbar 2014 ihren hohen Unterhaltungswert. Diesmal gab es 60 spannende Brandenburgliga-Minuten, ehe der PHC und die Gäste vom SV 63 Brandenburg-West mit einem leistungsgerechten 35:35 (19:19)-Unentschieden das Spielfeld in der OSZ-Halle verließen.

Für den Aufsteiger aus Wittenberge war das sicher ein Punktgewinn. Der erste Zähler nach zuletzt drei Punktspiel- und einer Pokalniederlage. Und den hatte sich die Mannschaft gegen den Oberliga-Absteiger, der sich nach einem Neuanfang mit einem jungen, aber guten Team präsentierte, redlich verdient. Der Auftritt der Wittenberger sollte auch Mut machen für das kommende Heimspiel. Denn bereits am nächsten Sonnabend könnte das PHC-Team – eine Leistung wie gegen Brandenburg vorausgesetzt – mit einem Erfolg gegen Schlusslicht Finsterwalde die Serie siegloser Spiele (31:30 am 26. Oktober in Schlaubetal) zu beenden.

Gegen Brandenburg-West startete das PHC-Team schwungvoll. Doch früh machten die Gäste deutlich, dass sie an ihrer bislang miserablen Auswärtsbilanz (nur ein Sieg in fünf Spielen) arbeiten wollen. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Kein Team kam zu mehr als zwei Toren Vorsprung. Beim PHC vor allem ein Verdienst von Torwart Rene Jahns und Florian Maske. Auf der Gegenseite war es Sebastian Ackermann, der im Angriff sehr effizient agierte. Dann Pech für die Gastgeber. Zunächst vertrat sich Martin Giske und wirkte fortan gehandicapt. Dann knickte Sebastian Hückel während eines Zweikampfes um, verließ das Spielfeld. In der zweiten Hälfte versuchte es der PHC-Spielmacher noch einmal, aber es machte keinen Sinn.

„Der PHC spielt schon einen guten Handball“, lobte Mirko Großer, Teammanager des SV Blau-Weiß Perleberg, in der Pause die Vorstellung des Kreisrivalen. „Denn schließlich ist ja Brandenburg keine Laufkundschaft, sondern Oberliga-Absteiger“, fügte er hinzu. Das bestätigte sich in der zweiten Halbzeit.

Jetzt waren es die Gäste, die öfter mit ein oder Treffern führten und gedanklich am Auswärtssieg schnupperten. Doch die Wittenberger stemmten sich dagegen. Wen die Trainer Detlef Bebber und Gunnar Beuthling auch von der Bank aufs Spielfeld schickten, zusammen mit den anderen Akteuren sorgten sie dafür, dass der Rückstand immer wieder wettgemacht wurde. Da trafen jetzt ein Sebastian Könning, Marc Steffen Köhring, Benjamin Peter oder David Krabbe ins Tor. Und im eigenen Gehäuse entschärfte jetzt Stephan Neutmann den ein oder anderen wichtigen Ball.

Dann ereilte den PHC noch einmal das Pech. Auch Bastian Prieß wurde in einem Zweikampf angeschlagen, konnte nicht mehr mitwirken. In der Schlussphase führten die Brandenburger meist mit einem Tor, der PHC glich aus. So auch in der Schlussminute. Es stand 34:35 aus Sicht der Gastgeber. Kurz vor Schluss holte der PHC einen Siebenmeter raus. Den elften. Und Florian Maske verwandelte zum zehnten Mal. Der Jubel war groß und kurz darauf, als der letzte Freiwurf der Gäste abgewehrt war, der verdiente Punkt für die Wittenberger unter Dach und Fach.



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erstellt am 12.Jan.2014 | 23:14 Uhr

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