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Handball : PHC mobilisiert alle Kräfte

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Angespannte Tabellensituation der Wittenberger Brandenburgliga-Handballer / Morgen gegen Altlandsberg II

von
erstellt am 04.Mär.2017 | 06:19 Uhr

Mit dem wichtigen Auswärtsspiel am Sonntag beim MTV 1860 Altlandsberg II beginnt für die Handballer des PHC Wittenberge das letzte Drittel der Brandenburgligasaison 2016/17. Es bleiben noch sieben Spiele, in denen das Team im Kampf um den Klassenerhalt die nötigen Zähler holen will und muss. Das Potenzial dazu hat die Mannschaft. Der „Prignitzer“ sprach mit PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski über die momentane Situation.

„Wir haben noch wichtige Spiele. Gegen die direkten Kontrahenten Oranienburg II und Ahrensdorf/Schenkenhorst müssen wir gewinnen. Aber ich fürchte, das könnte nicht reichen. Denn die Mannschaften liegen alle dicht beieinander“, sagt Ingo Lipinski. Lok Rangsdorf auf Rang fünf und den Tabellenelften Oranienburg II trennen gerade einmal vier Punkte. Also müssten die Wittenberger gegen die verbleibenden vier weiteren Gegner (die morgige Partie mal ausgeklammert) HC Spreewald, Teltow/Ruhlsdorf, Wildau und Bad Freienwalde noch den einen oder anderen zuvor nicht eingeplanten Zähler holen.

Das erscheint nicht unmöglich. „Mit Cottbus haben wir auch unerwartet den Tabellenzweiten besiegt“, erinnert der Vizepräsident an den 28:26-Heimerfolg gegen die Lausitzer. Auch gegen Wildau (37:24), den morgigen Kontrahenten Altlandsberg II (35:20) und Bad Freienwalde (35:29) präsentierte sich das Team von Trainer Marcin Feliks in der OSZ-Halle von seiner besseren Seite. Diesen acht Punkten in heimischen Gefilden stehen bislang drei Zähler in fremden Hallen (31:26 in Lübbenau und 28:28 bei Oranienburg II) gegenüber. Damit liegen die Wittenberger derzeit auf Platz zehn.

Das Ziel ist der Sprung nach oben, der Blick richtet sich aber auch nach unten. Selbst für den schlimmsten Fall. „Natürlich haben wir uns im Präsidium mit allen möglichen Varianten auseinandergesetzt“, macht Ingo Lipinski deutlich, dass das Wort Abstieg beim PHC kein Tabu-Thema ist. Es scheint also auch dafür Pläne zu geben. Aber noch sind sieben Spiele zu absolvieren, maximal 14 Punkte zu holen.

Der PHC peilt auf jeden Fall seine fünfte Saison in der höchsten Spielklasse des Landes Brandenburg an. Die ersten drei Serien beendeten die Prignitzer auf den Plätzen sechs, sieben und acht. Diesmal sollte es zumindest Rang zehn werden. Auch für die Anhänger. „Es ist toll, was der Handball in der Prignitz für einen Stellenwert hat. Unsere Fans haben uns auch nach Eberswalde wieder begleitet“, erzählt der Vizepräsident und freut sich über die Unterstützung und den Zusammenhalt zwischen Fans und Team.

Der sich auch so seine Gedanken macht. Stichwort Verpflichtungen. „Es ist immer leicht zu sagen, wir sollen doch Spieler holen. Es ist schwer, Spieler in die Prignitz zu bekommen. Und es müssen doch auch welche sein, die weiterhelfen“, erklärt Lipinski. Stichwort dünner Kader: „Was es auch für Gründe sind, wenn ein Spieler nicht zur Verfügung steht, Es sind halt keine Profis. Da gehen andere Dinge schon mal vor“. Und Stichwort Zukunft: „Wir brauchen einen stärkeren Unterbau. Das ist mit eine unserer wichtigsten Aufgaben“.

Von der Zukunft zurück in die Gegenwart. Personell sieht es nach den Ausfällen von Matthias Richter, Andrê Walter, Martin Hückel, Irek Kaczmarczyk (alle verletzt) und Stephan Neutmann für morgen nicht so rosig im Kader des PHC aus. Es folgt eine Woche Pause, dann steht das Heimspiel gegen Oranienburg II an. Und da könnten, so formuliert es der Vizepräsident vorsichtig optimistisch, Hückel und Kaczmarczyk wieder mit dabei sein. Außerdem wollen die Verantwortlichen sich überlegen, welcher Akteur der zweiten Mannschaft das Brandenburgligateam in den verbleibenden Partien unterstützt.

 

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