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Sport in der Prignitz

14. Dezember 2017 | 07:27 Uhr

Handball : PHC lässt Lok entgleisen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Brandenburgliga-Handballer gewinnen Punktspiel in Rangsdorf mit 30:26 (11:10).

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 02:18 Uhr

Wieder einmal sind die Handballer des PHC Wittenberge über sich hinausgewachsen und haben einen ganz wichtigen Auswärtssieg in der Brandenburgliga eingefahren. Beim Tabellennachbarn SV Lok Rangsdorf gewannen die Prignitzer mit 30:26 (11:10) Toren und festigten mit nunmehr 15:11 Punkten ihren sechsten Tabellenplatz. Als treffsicherste Schützen auf Seiten der Wittenberger erwiesen sich Florian Maske (7) und Mathias Richter, der sechsmal erfolgreich war.

„Das war eine hervorragende Mannschaftsleistung, wirklich alle erste Sahne. Es hat richtig Spaß gemacht, dem Team zuzusehen“, war Gunnar Beuthling, Co-Trainer des PHC, angetan vom Auftritt seiner Mannschaft in der engen Rangsdorfer Erwin-Benke-Sporthalle. „Jeder hat seinen Beitrag zum Sieg geleistet. Das sieht man auch an den Torschützen. Alle eingesetzten Spieler haben getroffen.“

Ein Extralob verteilte Beuthling jedoch an seinen Torwart Stephan Neutmann. „Er hat eine ganz starke Leistung gezeigt, viele Chancen der Rangsdorfer vereitelt. ,Fünfer’ hat fantastisch gehalten, zudem das Team dirigiert und angetrieben.“

Gewarnt vom Auftritt der Rangsdorfer im Hinspiel, gingen die Gäste von Beginn an hochkonzentriert zu Werke. Martin Giske und Bastian Prieß brachten die Gäste zunächst mit 2:0 in Front. Nach dem Ausgleich hielten die Wittenberger – auch dank Neutmann’s Paraden – das Spiel offen. Nach einer „Fackel“ von David Krabbe und Marc Köhrings Treffer ging der PHC so mit einer verdienten 11:10-Führung in die Halbzeitpause.

Auch im zweiten Abschnitt setzten die Elbestädter die ersten Akzente. Nach der 15:12-Führung gelang Lok zwar der Ausgleich, doch mehr ließen die Gäste nicht zu. Die Rangsdorfer versuchten alles, stellten auf zwei Kreisläufer um. Die Gäste hielten dagegen. Selbst in doppelter Unterzahl zog der PHC durch Tore von Martin Hückel und Florian Maske von 22:21 auf 24:21 davon. Diese Führung ließ sich der Aufsteiger nicht mehr nehmen.

„Die Jungs haben die Bälle immer wieder abgefangen, Konter gesetzt und Rangsdorf in der entscheidenden Phase den Schneid abgekauft. Und auf Matthias Richter, der kalt von der Bank kam und sofort auf Betriebstemperatur war, konnte sich Lok überhaupt nicht einstellen“, sah Beuthling die entscheidende Phase. „Unsere Jungs haben sich in einen Spielrausch gespielt.“

Bereits am kommenden Woche wartet für die Wittenberger mit dem Spiel beim HSV Wildau (24:23 in Finsterwalde) die nächste schwere Aufgabe. Geht der PHC die Aufgabe genauso konzentriert an, ist auch Gunnar Beuthling nicht bange.





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