Handball : PHC fehlt am Ende die Kraft

Textilprobe der Marke Altlandsberg: PHC-Akteur Christian Walenciak (M.) wird gleich von zwei Gäste-Akteuren auf dem Weg an den Kreis behindert.
Textilprobe der Marke Altlandsberg: PHC-Akteur Christian Walenciak (M.) wird gleich von zwei Gäste-Akteuren auf dem Weg an den Kreis behindert.

Wittenberger Verbandsliga-Handballer kassieren 27:32 (13:11)-Heimniederlage gegen Altlandsberg II

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23. März 2015, 10:54 Uhr

Nicht enttäuscht, aber doch etwas ernüchtert verließen die Anhänger des PHC Wittenberge am Samstag die OSZ-Halle. Ihr Team hatte gerade mit dem 27:32 (13:11) gegen den MTV 1860 Altlandsberg II die dritte Heimniederlage in der Handball-Brandenburgligasaison 2014/15 kassiert. Was dabei auffiel: In der Schlussphase hatten die Gastgeber nichts mehr zuzusetzen.

Zu Beginn war es eine ausgeglichene Partie. Beim Stand von 4:6 legte der PHC auf einmal den Schalter um. Packte in der Abwehr gut zu, profitierte von starken Paraden von Torwart Stephan Neutmann und nutzte die Tempogegenstöße fast optimal. Die Folge: Die Gäste blieb zehn Minuten ohne Torerfolg, die Wittenberger führten 12:6. Dann wurden die Hausherren, die fast 23 Minuten mit der ersten Sieben durchspielten, etwas unkonzentriert, Altlandsberg II verkürzte bis zum Wechsel.

Nach der Pause glich der MTV erst aus, im Anschluss wechselte die Führung ständig. Beim 20:22 lagen die Hausherren erstmals mit zwei Toren zurück. Der PHC wirkte nicht mehr so beweglich und entschlossen wie im ersten Durchgang. Das merkten die cleveren Gäste und schlichen sich davon. Jetzt bekamen die Wittenberger die Altlandsberger Tempogegenstöße nicht mehr in den Griff. Beim 25:29 war das Spiel entschieden.

„Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit verloren. Da haben wir uns nicht mehr bewegt, nicht mehr so gut gekreuzt wie zuvor. Da macht sich die mangelnde Trainingsbeteiligung bemerkbar“, sagte ein selbstkritischer PHC-Spielertrainer Martin Hückel.

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