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Sport in der Prignitz

20. November 2017 | 16:42 Uhr

Handball : PHC belohnt sich nicht

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Brandenburgliga-Handballer unterliegen Teltow/Ruhlsdorf knapp mit 29:30 (16:15)

svz.de von
erstellt am 20.Dez.2015 | 18:28 Uhr

Trotz einer starken Mannschaftsleistung über die gesamten 60 Spielminuten standen die Handballer des PHC Wittenberge nach der Brandenburgliga-Partie bei der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf tief enttäuscht und mit leeren Händen da. Mit 29:30 (16:15) verlor der PHC am Samstag beim Tabellenvierten. Die Wittenberger gehen nun mit 6:14 Punkten auf Rang zehn liegend in die kurze Punktspielpause.

„Das war Pech. Die Jungs haben ein richtig gutes Spiel mit schönen Spielzügen abgeliefert. Das war das ganze Gegenteil gegenüber dem Wildau-Spiel“, lobte PHC-Coach Marcin Feliks seine ohne Martin Hückel, Patrick Cesla, Benjamin Görtler und Christoph Böcker angereiste Mannschaft. „Ein Punkt, vielleicht sogar ein Sieg waren drin. Da war ich mir mit Co-Trainer Detlef Bebber und PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski einig.“

In der Tat zeigten die Elbestädter in dem Nachholspiel wieder ihr wahres Gesicht. Allen voran der stark haltende Torhüter Stephan Neutmann und Martin Giske. Der lange verletzte Rückraumspieler war mit neun Treffern diesmal bester Torschütze der Gäste. „Für Martin hat es mich ganz besonders gefreut“, so Feliks.

In der ersten Halbzeit konnte sich zunächst kein Team absetzen. Doch nach dem 8:8 führten die Gäste plötzlich mit fünf Toren (15:10). Zwischen der 21. und 27. Minute sprachen die „jungen und guten Schiedsrichter“ (Feliks) allerdings mehrere Zeitstrafen gegen die dann zeitweise nur mit vier Feldspielern agierenden Wittenberger aus. Dies nutzte Teltow/Ruhlsdorf bis zur Pause zum Anschluss.

Auch nach der Halbzeitpause stand die Begegnung auf des Messers Schneide. Gut eine Minute vor Spielende dann die wohl spielentscheidende Szene: PHC-Nachwuchstalent André Walter traf beim Stand von 28:28 nur den Pfosten und den anschließenden Angriff nutzte die Heimsieben zur 29:28-Führung, die sie wenig später nach Ballverlust der Gäste auf zwei Tore ausbaute. Dem PHC gelang kurz vor der Schlusssirene nur noch der Anschlusstreffer.

„In der spielentscheidenden Phase hat die Erfahrung für Teltow den Ausschlag gegeben. Leider haben wir Enrico Balduan, der schon zweite Liga gespielt und am Ende elf Tore gegen uns gemacht hat, nicht in den Griff bekommen“, meinte Marcin Feliks nach dem „Spiel auf Augenhöhe. Wenn wir mal immer so spielen würden, fünf, sechs Punkte wären dann mehr auf dem Konto“, fand der PHC-Trainer, der mit seiner Mannschaft die spielfreie Zeit über den Jahreswechsel mit mehrmaligen Trainingseinheiten nutzen möchte. Weiter geht es dann am 10. Januar 2016 um 16 Uhr mit dem letzten Spiel der Hinrunde. Dann muss der PHC beim SSV Falkensee antreten.

 

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