Tischtennis : Perleberger nehmen Kurs auf Titel

Harald Hoffmann und der SV Perleberg II führen die Tischtennis-Kreisliga nach der ersten Halbserie ohne Punktverlust an und dürfen sich Hoffnungen auf den Titel machen.
Harald Hoffmann und der SV Perleberg II führen die Tischtennis-Kreisliga nach der ersten Halbserie ohne Punktverlust an und dürfen sich Hoffnungen auf den Titel machen.

Reserve des SV 1994 führt nach Ende der Hinrunde die Kreisliga ungeschlagen an

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12. Dezember 2017, 21:40 Uhr

Die Herren der Tischtennis-Kreisliga haben ihre erste Halbserie beendet. Unangefochten steht, wie im Vorfeld prognostiziert, der SV Perleberg II an der Tabellenspitze. Im abschließenden Spiel beim ärgsten Kontrahenten Lok Pritzwalk profitierten die Perleberger von einem Lapsus der gastgebenden Lok nach einem Aufstellungsfehler, so dass das Spiel mit 0:10 für die Kreisstädter gewertet werden musste. (Anm.: auch ohne Regelverstoß lag der SVP II vorn).

Damit dürfte Lok nur noch wenige Chancen auf den Platz ganz vorne haben. Zumal das letzte Spiel die beiden direkten Verfolgen Lok und den Pritzwalker SV IV Duell zusammen führte. Lok kann derzeit nicht die stärkste Besetzung aufbieten. So kam die 8:10-Niederlage nicht ganz überraschend. Allerdings war Lok ganz dicht an einem Unentschieden dran. Dafür waren zwei Spiele des Abends ausschlaggebend.

So konnte in Runde zwei Milbradt (Lok) eine 2:0-Führung nicht halten und verlor noch 2:3 gegen Kutschka (PSV). Beim Stande von 8:8 unterlag zunächst van Hoorn-Madsack (Lok) gegen Björn Franiel (PSV) mit 1:3 nach knappen kämpferischen Sätzen. Der Gastgeber führte 9:8 und Schröder (PSV) nutzte die Gunst der Stunde, spielte seinen Part clever mit 3:1 gegen Mattner (Lok) runter und machte den 10:8-Sieg perfekt. Der Pritzwalker SV IV avanciert somit plötzlich zum hartnäckigsten Verfolger der Perleberger.

Nach diesem Resultat ist auf einmal der ESV Wittenberge V wieder mitten im Kampf um die vorderen Platzierungen dabei. In der Partie der Elbestädter beim Pritzwalker SV V ging gleich das erste Doppel an die Gastgeber. Schultz/ Kutschka siegten nach 2:0-Führung mit 3:2 gegen Phillips/Görlitz. Das zweite Doppel entschieden die Gäste mit Nawrocki/Heinrich mit 3:2 gegen Röhrich/Van Duc für sich. Nach zwei Spielrunden führte der ESV V mit 6:4.


Pritzwalker SV IV auswärts ohne Mühe

Mit Erfolgen von Schultz in einem spannenden und aufreibenden Fünfsatz-Erfolg über Nawrocki und von Kutschke gegen Heinrich verkürzte Pritzwalk zwischenzeitlich auf 6:7. Dann aber fand Bernd Görlitz in seinen letzten beiden Partien gegen Röhrich und Van Duc endlich zu seinem Spiel und machte den schwer erarbeiteten 10:7-Gesamtsieg für den ESV V fest. Das brachte den Wittenbergern mit 9:5 Punkten den kaum erwarteten vierten Platz (punktgleich mit Lok) bei Saison-Halbzeit ein.

Keine Mühe die Punkte mit auf den Heimweg zu nehmen hatte der Pritzwalker SV IV beim deutlichen 10:1 beim Perleberger SV III. Den Ehrenpunkt holte der Perleberger Luong mit 3:2-Sätzen gegen Schröder (PSV).

Der Groß Pankower SV II sicherte sich sich mit dem 9:9 beim SV Perleberg IV den zweiten Punkt in der Saison. Im Doppel eins kamen Hellwig/Thies (SVP) gegen Pitzke/Gräbe (Groß Pankow) gar nicht zurecht und unterlagen mit 0:3. Im zweiten Doppel lagen Basner/Klan (SVP) schon 0:2 gegen Bohnsack/Dr. Sachers (GP) zurück, rappelten sich aber zu einer konzentrierten Leistung auf und wandelten nach beherztem Kampf den Rückstand in einen 3:2-Sieg um.

In der ersten Runde punktete nur Basner gegen Pritzke für die Gastgeber, so dass Groß Pankow mit 4:2 in Führung ging. In der zweiten Runde verliefen die Spiele ausgeglichen. Basner fügte Bohnsack eine glatte 3:0-Niederlage zu. In der dritten Runde egalisierten die Rolandstädter den Rückstand zum 7:7 mit drei Siegen. Hier musste der kämpfende Malte Basner mit 1:3 die Überlegenheit des nach längerer Spielpause für die Groß Pankower Rot-Weißen startenden Dr. Peter Sachers, der mit seiner Leistung den Grundstein zum Remis legte und eine wesentliche Verstärkung des Teams bedeutet, anerkennen. Die letzte Spielrunde endete wie das Gesamtresultat mit einem Unentschieden.


Kampf um folgende Plätze bleibt spannend

Nach der Halbserie scheint sich der Favorit auf den Kreistitel klar abzuzeichnen. Der SV Perleberg kann sich nur noch selbst schlagen. Die Kampf um die folgenden Platzierungen verspricht ordentlich Spannung. Viel wird von den jeweils zur Verfügung stehenden Besetzungen der Teams abhängen. Und das Ende sollte spätestens mit der Neuformierung in Groß Pankow auch noch nicht klar sein.


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