Handball : Perleberger Heimserie hält

Der Perleberger Sebastian Lux (M.) erfreut sich in dieser Szene der liebevollen Betreuung und Begleitung durch den Eberswalder Konrad Schubert (r.).
Der Perleberger Sebastian Lux (M.) erfreut sich in dieser Szene der liebevollen Betreuung und Begleitung durch den Eberswalder Konrad Schubert (r.).

SV Blau-Weiß stürzt mit 33:28 (17:13) den Tabellenführer 1. SV Eberswalde II

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26. November 2017, 22:15 Uhr

Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg bleiben zu Hause eine Macht. Mit dem 33:28 (17:13) gegen den 1. SV Eberswalde II gewannen sie auch ihr fünftes Heimspiel in der bisherigen Landesligasaison. Gleichzeitig entthronten sie damit den bisherigen Spitzenreiter.

„Das war eine sehr gute Leistung von uns und so haben wir am Ende auch verdient gewonnen“, freute sich der Perleberger Trainer Marcel Domagala. „Vor allem unsere Abwehr stand gut und unser Torwart erwies sich erneut als Rückhalt“, verteilte er Lob an die Defensive.

Doch auch im Angriff lief es. Ballgewinne in der Deckung nutzte vor allem Toralf Hampel zu erfolgreichen Tempogegenstößen. Auch die Variante mit Sören Dieme als Mittelmann in der Offensive funktionierte. Und so zogen die Gastgeber von 6:6 (11.) bis auf 16:10 (25.) davon, lagen beim Wechsel mit vier Treffern vorn.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit lief es dann bei den Blau-Weißen nicht mehr ganz so gut. „Diese Phase haben wir etwas verschlafen. Da haben wir hinten nicht mehr gut gestanden und vorne nicht getroffen“, sagte Marcel Domagala. Die Eberswalder hatten zum 17:17 ausgeglichen und erst nach sieben Minuten im zweiten Durchgang gelang den Hausherren durch Mirko Helmdach der erste Treffer zum 18:17.

Danach hatten die Perleberger das Geschehen wieder besser im Griff, fanden längst genügend Mittel gegen die bisweilen doppelte Manndeckung der Gäste gegen Mirko Helmdach und Sebastian Lux. Bis auf vier Treffer zogen die Gastgeber wieder davon. Nur noch einmal kam Eberswalde – das nicht schlecht spielte, aber auch nicht seinen allerbesten Tag erwischt hatte – heran (28:27 /55.). Dann sorgten vier Tore der Blau-Weißen zum 32:27 für die Entscheidung.

„Das war ein Schritt in die richtige Richtung – was unser Ziel in der Tabelle betrifft. Aber wir werden jetzt weiter arbeiten und versuchen, uns zu verbessern. Wenn wir so konstant auftreten wie heute, dann denke ich, dass das Derby gegen Wittenberge eine spannende Geschichte werden wird“, erklärte Marcel Domagala und blickte schon auf das Duell mit dem PHC am 9. Dezember in der OSZ-Halle voraus.

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