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Handball : Perleberger dürfen wieder hoffen

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Handballern des SV Blau-Weiß gelingt mit 28:24 (12:9) gegen SG Westhavelland der zweite Saisonsieg

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erstellt am 09.Feb.2015 | 10:55 Uhr

Aufatmen bei den Handballern des SV Blau-Weiß Perleberg. Mit dem verdienten, aber glanzlosen 28:24 (12:9)-Erfolg über die SG Westhavelland feierte das Verbandsliga-Schlusslicht den zweiten Saisonsieg und darf im Abstiegskampf wieder hoffen.

Der Jubel auf der Perleberger Bank war groß. Erstmals seit dem 29. November (42:29 gegen Müncheberg/ Buckow) gelang wieder ein Erfolgserlebnis. „Gegen Ende sind wir noch ein klein wenig nervös geworden. Aber ich hatte seit den ersten Minuten der zweiten Halbzeit eigentlich keine Angst mehr, dass wir dieses Spiel noch verlieren könnten“, sagte der Perleberger Trainer Jörg Domagala.

Nach ausgeglichenen ersten 30 Minuten zogen die Blau-Weißen nach dem Wechsel von 12:9 erst auf 16:10 und später auf 22:15 davon. Ein Knackpunkt der Partie war, dass ihnen beim Stand von 18:14 in doppelter Unterzahl durch Marcel Domagala und Toralf Hampel zwei Treffer zum 20:14 gelangen. In der hektischen Schlussphase schrumpfte der Vorsprung noch einmal auf 26:23 (56.), doch mehr ließen die Gastgeber nicht zu. Zumal die Westhavelländer kräftemäßig nachließen, die Blau-Weißen aber stets frische Kräfte von der Bank bringen konnten.

„Es war ein Krampf, aber es zählen die zwei Punkte. Diesen Schwung müssen wir jetzt in die nächsten Spiele mitnehmen“, erklärte der Perleberger Mirko Helmdach. Der übrigens die Rückkehr seines lange verletzten Bruders miterlebte. Und Danilo Helmdach spielte gleich eine wichtige Rolle. Wenn auch eine schmerzhafte. Der SG-Torwart schubste ihn nach einem Angriff gegen die Wand. Die Schiedsrichter zückten gegen den Keeper die Rote Karte. „Wenn wir mit vier Toren Vorsprung gewonnen haben, müssen wir einiges richtig gemacht haben“, freute sich auch Danilo Helmdach über den Sieg der Blau-Weißen, die in Torwart Benjamin Ress einen starken Rückhalt hatten.

Verzichten müssen die Perleberger künftig auf Mirko Großer. Er hat den Verein auf eigenen Wunsch verlassen und sich der SG Parchim/ Matzlow/Garwitz angeschlossen.  

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