Fussball : Perleberger Aufwand erhält Lob

Insgesamt 2100 Zuschauer verfolgen das siebenstündige Programm des SSV Einheit rund um den Besuch der Hertha-Profis

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12. Juli 2014, 08:57 Uhr

Egal wie der Tag auf dem Perleberger Jahnsportpark bezeichnet wird, ob als Familienfest des SSV Einheit oder als Fußballparty mit Beteiligung des Bundesligisten Hertha BSC – erfolgreich war er allemal. Nach Angaben der Veranstalter haben insgesamt 2100 Zuschauer am Donnerstag den Jahnsportpark besucht. Geboten wurde ein rund siebenstündiges Programm mit dem sportlichen Höhepunkt, der Freundschaftspartie zwischen Einheit Perleberg und Hertha BSC (1:9).

Spiel- und Mitmach-Möglichkeiten für jedes Alter, vor dem Kick der Bundesligaprofis noch eine kurzweilige Partie der Altherren und zum Abschluss ein Feuerwerk. Der SSV Einheit hatte sich Mühe gegeben. „Wir sind insgesamt zufrieden und hatten von vielen Besuchern eine gute Rückmeldung. Es hätten ein paar Zuschauer mehr sein können, aber 2100 sind auch schon nicht schlecht“, erklärte der Einheit-Vorsitzende Frank Döring. Eine abschließende Bilanz der Finanzen steht noch aus, „wir müssen jetzt erstmal rechnen“, erklärte er.

Ebenfalls positiv fiel die sportliche Bilanz aus. „Es war ein Unterschied von sechs Klassen. Dafür war es recht ordentlich und wir haben uns nicht versteckt. Aber später hat dann doch schon die Kondition gefehlt“, lobte der Vorsitzende den Auftritt der Spieler des Landesliga-Aufsteigers.

Mit einer sportlich zufriedenen Bilanz beendete auch André Moheit seinen Auftritt im Jahnsportpark. Der frühere Perleberger und anschließend für die Regionallisten Hamburger SV II und SC Norderstedt aktive Kicker erreichte mit einer von Frank Dannehl betreuten Prignitzer Altherren-Kreisauswahl gegen die Ü35 des SSV Einheit, gecoacht von Eckhard Bussian, ein 3:3. „Es hat Riesenspaß gemacht. Vor allem, ehemalige Mitspieler wiederzusehen. Nur die heißen Temperaturen waren etwas kontraproduktiv“, lautete sein Fazit. Im Spiel war er aber einer der Aktivposten der Auswahl. „Ich spiele einmal in der Woche bei den Altherren in einem Pinneberger Verein. Da wird man doch schon noch gefordert“, antwortete er auf die Frage nach der Fitness.

Eine andere Frage musste Jos Luhukay beantworten. „Wer wird denn am Sonntag Weltmeister?“, wollte Moderator Knut Tonagel von ihm wissen. „Ich glaube, Deutschland“, antwortete der Hertha-Trainer. Der von einer anderen Frage verschont blieb. Denn mit viel Fingerspitzengefühl vermied es Knut Tonagel, den Holländer nach dem Aus der Oranje-Elf zu fragen.

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