Handball : Perleberg wird Rolle gerecht

Der Perleberger Robert Neudmann (vorn) auf dem Weg zu einem seiner beiden Treffer im Spiel gegen Pritzwalk. Im Hintergrund beobachtet sein Mitspieler Rene Neuschl die Aktion.
Der Perleberger Robert Neudmann (vorn) auf dem Weg zu einem seiner beiden Treffer im Spiel gegen Pritzwalk. Im Hintergrund beobachtet sein Mitspieler Rene Neuschl die Aktion.

SV Blau-Weiß gewinnt Kreisduell gegen den HC Pritzwalk 31:25 (12:9)

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05. November 2017, 21:18 Uhr

Im Kreisduell in der Handball-Landesliga Nord gab es am Ende den erwarteten Erfolg des Favoriten. Der SV Blau-Weiß Perleberg setzte sich in der gut gefüllten Rolandhalle mit 31:25 (12:9) gegen den Handball Club Pritzwalk durch und gewann damit auch sein viertes Heimspiel in dieser Saison.

Die Gastgeber starteten furios, führten 4:0. Das steigerte die ohnehin gute Stimmung in der Halle noch mehr. Erst in der 10. Minute gelang den Gästen der erste Treffer. Doch jetzt fingen sich die Pritzwalker langsam und waren nach rund einer Viertelstunde dran (5:4). Den Ausgleich schafften sie jedoch nicht. Die Perleberger zogen ein klein wenig an, führten beim Wechsel mit drei Treffern Vorsprung.

Nach der Pause fiel in den ersten zehn Minuten eine Vorentscheidung. Das HC-Team vergab einige Chancen und leistete sich Abspielfehler. Das nutzten die erfahrenen Perleberger Akteure zu Tempogegenstößen und lagen plötzlich deutlich vorn (21:12/41.).

Gäste-Coach Sebastian Wienke versuchte alles, ordnete sogar doppelte Manndeckung gegen die Rückraumspieler der Blau-Weißen an, doch auch das brachte diesmal nicht den gewünschten Erfolg. Spätestens beim 25:14 (49.) war die Begegnung zugunsten der Perleberger entschieden. Die jetzt in der Abwehr nicht mehr ganz so aufmerksam zur Sache gingen und so den Gästen die Möglichkeit boten, den Rückstand noch einmal etwas zu verkürzen.

Am Ende klare Verhältnisse auf dem Parkett. Und übereinstimmende Einschätzungen der Coaches. HC-Trainer Sebastian Wienke meinte direkt nach dem Spielende: „Zufrieden bin ich mit einer Niederlage natürlich nicht. Wir haben vor allem vorne viel liegen gelassen. Und wir sind halt noch nicht soweit. Das hat man gegen erfahrene Perleberger gesehen. Deren Sieg war verdient.“

Das sah auch Marcel Domagala so. „Der Sieg ist verdient. Insgesamt war ich mit der Abwehr zufrieden. Nur in der zweiten Halbzeit waren wir in einer Phase zu passiv. Da musste ich mal laut werden. Unser Torwart Cosmin war sehr stark,“ sagte der Perleberger Spielertrainer, der diesmal die gesamten 60 Minuten von der Bank aus erlebte, zum Heimsieg.

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