Perleberg macht kein Geschenk

Der Perleberger Spielertrainer Marcel Domagala (beim Wurf) und sein Team wollen morgen beim HC Pritzwalk den 35:31-Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen.
Der Perleberger Spielertrainer Marcel Domagala (beim Wurf) und sein Team wollen morgen beim HC Pritzwalk den 35:31-Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen.

Handballer des SV Blau-Weiß morgen im Landesliga-Derby beim HC Pritzwalk / Verbandsligist Wittenberge empfängt SG Westhavelland

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01. März 2019, 04:33 Uhr

Wer nicht nur einem einzigen Prignitzer Handballverein seine Aufmerksamkeit schenkt, der hat morgen die Qual der Wahl. Denn in der Verbandsliga Nord empfängt der PHC Wittenberge um 17 Uhr in der OSZ-Halle die SG Westhavelland. Eine Stunde später, um 18 Uhr, kommt es in der Pritzwalker Quandthalle zum Landesliga-Derby zwischen dem gastgebenden HC und Blau-Weiß Perleberg.


Verbandsliga

PHC Wittenberge – SG Westhavelland (Hinspiel: 27:28). „Zwei Punkte gegen Westhavelland wären nach dem Punktgewinn gegen Falkensee schon eine schöne Sache. Insbesondere weil schon in Falkensee mehr drin gewesen wäre, wir es jedoch nicht geschafft haben, 60 Minuten konzentriert zu Werke zu gehen. Leider machen wir es uns dadurch immer wieder unnötig schwer“, blickt PHC-Spielertrainer Martin Hückel zurück und zugleich auf das morgige Spiel. Das sollte nicht leicht werden. Die Gäste besiegten zuletzt immerhin den Tabellenvierten aus Lychen mit 30:29 und schoben sich so bis auf zwei Pluszähler an die Wittenberger heran.

Auch der Coach der Gastgeber stuft die Aufgabe alles andere als leicht ein und erinnert an das 27:28 aus der ersten Partie. „Westhavelland schätze ich erneut als unbequemen Gegner ein. Im Hinspiel haben sie uns mit einer offensiven 3:3-Deckung den Zahn gezogen. Der Aktionsradius unseres kompletten Rückraums wurde dadurch enorm eingeschränkt. Ich hoffe, dass wir daraus gelernt haben und mit dieser Situation – sollte es erneut dazu kommen – umzugehen wissen“, sagt Hückel.

Personell werden Andre und Markus Walter fehlen. Hinter dem Einsatz von Martin Giske (Schulterverletzung) steht noch ein Fragezeichen. „Ich erwarte also ein körperbetontes, spannendes Spiel bis zur letzten Minute. Hoffentlich mit dem besseren Ende für uns. Ich würde mich freuen, wenn uns ähnlich viele Zuschauer wie im letzten Heimspiel gegen Neuruppin unterstützen“, erklärt der Spielertrainer.


Landesliga

HC Pritzwalk – SV Blau-Weiß Perleberg (31:35). Die Gäste gehen in dieses Derby als leichter Favorit. Geht es allerdings nach dem Pritzwalker Trainer Sebastian Wienke, dann bleiben die Punkte in der Quandthalle. Denn der HC-Coach äußerte sich zuletzt in einem Zeitungsinterview in der Form, dass er sich am Samstag „einen Derbysieg“ zu seinem Geburtstag wünscht.

Die Perleberger fahren aber nicht in der Absicht nach Pritzwalk, dort ein Geschenk zu machen. „Den Wunsch möchten wir ihm vermasseln. Wir wollen dort gewinnen, die Punkte mit nach Hause nehmen und die kleine Serie fortführen“, lautet die Vorstellung des Perleberger Spielertrainers Marcel Domagala.

Im Vorbeigehen wird das nicht gelingen. Das weiß auch der Coach der Blau-Weißen: „Pritzwalk hat gerade eine starke Phase und ist heimstark. Wir werden sie sicher nicht unterschätzen“, hat der Coach die beiden jüngsten knappen Erfolge des HC registriert.

Deshalb haben sich die Perleberger auch intensiv auf die Begegnung vorbereitet. „Wir wollen versuchen, von Anfang an tonangebend zu sein. Aber es wird ein schweres Spiel. Möglicherweise entscheiden der größere Siegeswille und der Kampf über den Ausgang der Begegnung“, erwartet Marcel Domagala ein spannendes Derby.

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