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Handball : Pechsträhne hält weiter an

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Blau-Weiß Perleberg verliert Kellerduell beim Templiner SV Lok 33:35 (18:18)

svz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 18:16 Uhr

Mit Fortuna sind die Handballer des Verbandsligisten SV Blau-Weiß Perleberg derzeit nicht gerade im Bunde. Diesmal verloren sie das Kellerduell beim Templiner SV Lok etwas unglücklich mit 33:35 (18:18) und bleiben in der Tabelle auf dem 10. Platz.

Die Perleberger schieben aber die dritte Niederlage in Folge nicht nur auf das Pech, sie wissen auch, woran es im Moment hapert. „Wir haben 39 Tore in Grünheide geworfen und nicht gewonnen, jetzt machen wir 33 Tore in Templin und das reicht auch nicht zum Auswärtssieg. Der Angriff stimmt, aber die Abwehr stimmt derzeit nicht“, sagte Blau-Weiß-Trainer Jörg Domagala. Dabei hatte er an der Vorstellung seiner Mannschaft, die in Templin auf die beruflich verhinderten Patrick Cesla, Sören Dieme und Oliver Woelke verzichten musste, nichts auszusetzen. „Kein Vorwurf an das Team. Jeder Feldspieler hat getroffen und die Torhüter haben solide gehalten“, lautete sein Urteil.

Der gute Perleberger Auftritt spiegelte sich auch schnell im Spielstand wider. Die Gäste aus der Prignitz führten nach zwölf Minuten mit 8:4. Doch die Gastgeber meldeten sich zurück und kamen zum 9:9-Ausgleich. Noch einmal machten die Blau-Weißen Dampf und holten sich eine 17:13-Führung. Aber auch die machte Templin wett und so ging es mit einem 18:18 in Pause.

In der zweiten Hälfte wechselte die Führung ständig. Beim Stand von 24:24 standen nach Zwei-Minuten-Strafen auf einmal nur noch drei Perleberger auf dem Spielfeld. Das nutzten die Gastgeber und setzten sich mit 28:24 etwas ab. Das war aber noch nicht die Entscheidung. Perleberg kämpfte und kam auf 31:32 heran.

Es folgte die spannende Schlussphase. Beim Stand von 33:34 erzielte Robert Neudmann (Domagala: „Er hatte an diesem Tag wirklich viel Wurfpech.“) den vermeintlichen Ausgleichstreffer. Doch die Schiedsrichter waren einige der sehr wenigen, die diesen Ball nicht hinter der Linie sahen. Statt dem 34:34 gab es somit Abwurf vom Tor der Templiner und die machten im Gegenzug mit dem Treffer zum 35:33 dann endgültig alles klar.


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