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Leichtathletik : Oleg mit Sprechchören empfangen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

14. Prignitzer Moormeile: Knapp dreijähriger Junge wird zum Publikumsliebling. Läufer loben veränderte Strecken

von
erstellt am 21.Okt.2014 | 10:34 Uhr

Das hat die Prignitzer Moormeile in ihren 14 Jahren noch nicht erlebt. Bis auf einen Sportler sind alle Teilnehmer über diese Strecke bereits im Ziel. Mit großem Abstand nähert sich nun dieser Sportler dem Strich am Ende der Einlaufgasse. Und wird gefeiert. Beifall und laute „Oleg, Oleg“-Sprechchöre begleiten ihn auf den letzten Metern. Als er es geschafft hat, nimmt der Applaus kein Ende.

Oleg ist zwei Jahre und acht Monate alt. Es war damit der jüngste Teilnehmer der Veranstaltung. Und auch der Publikumsliebling. An der Hand seines Vaters ging er auf die Strecke über einen Kilometer. Nach etwas mehr als elf Minuten näherten sich beide wieder dem Start- und Zielbereich an der Karthanehalle. Die letzten Meter lief Oleg allein und genoss die Stimmung. Genau wie das Umhängen der Medaille nach dem Zieleinlauf.

Eine Medaille gab es für jeden der 164 Teilnehmer der 14. Moormeile. Eine schöne, weil stimmige Veranstaltung. Die Macher vom SV Prignitz Bad Wilsnack/Legde besinnen sich immer mehr der Tradition der früheren Crossläufe. An die wurde jetzt auch der Streckenverlauf angelehnt. Das kam bei den Läufern gut an. Und genau wie früher schickte Bürgermeister Dieter Spielmann die Sportler mit einer Startklappe auf die Strecke. Nicht mit einem Startschuss aus der Pistole.

„Es ist eine schöne Strecke hier. Erinnert mich ein wenig an die Gegend bei uns in Neuruppin“, sagte Ronald Hampe, Sieger des Richard Wiesner-Gedenklaufes über 12,4 Kilometer in 46:25 Minuten. Bei den Frauen war die Perlebergerin Yvonne Loock (57:00) die schnellste. Zum dritten Mal in Folge gewann Maximilian Wegert (Büdelsdorf) die 7,4 km in 28:45 Minuten. Überhaupt fanden viele Sportler von außerhalb der Prignitz den Weg nach Bad Wilsnack. So auch Aron Walter. Der neunjährige Templiner besuchte seine Großeltern in Wittenberge und lief dann mit. Auf Platz eins über den Kilometer.

Lauflegende Jens-Peter Herold, seit März ohne Training, ließ es ruhig angehen. Zusammen mit dem Bad Wilsnacker Stefan Michelis absolvierte er die 7,4 km. Rund neun Minuten langsamer als der Sieger. „Es hat Spaß gemacht. Es ist eine schöne Strecke“, sagte auch Herold.

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