Handball : Ohne Druck gegen Spitzenreiter

Perleberger Verbandsliga-Handballer empfangen morgen um 18 Uhr in der Rolandhalle den Oranienburger HC II

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27. März 2015, 10:21 Uhr

Die Saison in der Handball Verbandsliga-Nord der Männer nähert sich ihrem Ende. Und damit auch die Entscheidung im Abstiegskampf. Mittendrin der SV Blau-Weiß Perleberg, der am viertletzten Spieltag morgen um 18 Uhr in der Rolandhalle den Spitzenreiter Oranienburger HC II empfängt.

Eigentlich sind theoretisch auch noch die SG Westhavelland und der HSC 2000 Frankfurt(Oder/beide 15:21 Punkte) gefährdet. Aber am Ende sollten aus den fünf Kandidaten 1. SV Eberswalde II (8./13:23), Motor Hennigsdorf (9./12:24), Rot-Weiß Werneuchen (10./11:25), Blau-Weiß Perleberg (11./ 11:25) und HSV Müncheberg /Buckow (12./10:26) die beiden Absteiger ermittelt werden. Da braucht jedes Team jeden Zähler. Und ausgerechnet jetzt bekommen die Perleberger den designierten Staffelsieger und Aufsteiger in die Brandenburgliga vorgesetzt.

„Oranienburg ist sicher nicht das Spiel, in dem wir punkten können. Es läuft alles darauf hinaus, das unser Endspiel die dann folgende Partie beim HSV Müncheberg/Buckow wird“, sagte der Perleberger Spieler Mirko Helmdach nach der Niederlage in Hennigsdorf am vergangenen Wochenende.

Somit ist der Druck, gegen den Spitzenreiter etwas holen zu müssen, von den Blau-Weißen genommen. Vielleicht hilfreich bei einer Überraschung? Möglich, denn im Hinspiel im November lieferten acht Feldspieler und ein Torhüter beim 31:41 in Oranienburg die laut Trainer Jörg Domagala „bis dahin beste Saisonleistung ab“.

Etwas, das dann morgen in der Rolandhalle auch geschehen müsste, wollen die Gastgeber den Tabellenführer, der 17 Spiele gewann und nur beim 24:27 in Bad Freienwalde eine Niederlage hinnehmen musste, überraschen. Personell dürften die Blau-Weißen dann wie meist in den Heimspielen besser aufgestellt sein.  

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